Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Region Fränkisches Seenland
Linien 708 R8
Länge ca. 14 km
Dauer ca. 3,5 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
(3)
(3)
Landschaft
(3)
(3)
Gastronomie
(1)
(1)
An­spruch / Kondition
(4)
(4)
Weg­be­schrei­bung
(4)
(4)

Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Zweistädteweg

Prospekt-Download

GPS
Informationen zur Wanderung

GPS-Track Download

GPX / Garmin Tourdaten.gpx
Google Earth Tourdaten.kml

Vorwort

Vorwort

Diese zu jeder Jah­res­zeit wanderbare Tour im westlichen Mit­tel­fran­ken verbindet ohne irgendwelche Stei­gungen vom Bahn­hof Triesdorf R8 aus die beiden mittelalterlichen Städte Merkendorf und Wolframs-Eschenbach, für deren Besichtigung und eine gemütliche Einkehr ausreichend Zeit bleibt, die Sie sich auch nehmen sollten.

Stadtgraben in Merkendorf (Stadt Merkendorf © Stadt Merkendorf)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Zweistädteweg" – Triesdorf – Merkendorf – Wolfram-Eschenbach – Merkendorf – Triesdorf
Höhenprofil "Zweistädteweg" (VGN © VGN GmbH)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Vom Bahn­hof Triesdorf R8 aus nutzen wir die Bahn­un­ter­füh­rung und folgen bis Merkendorf der Hellblaupunkt-Markierung des Frän­kischen Albvereins (Theodor-Bauer-Weg), zunächst im Links­bo­gen vor bis zur Querstraße. Dort gleich rechts weiter und nach ca. 350 m bei der Verkehrsinsel vorsichtig über die verkehrsreiche B 13. Bereits hier sehen wir Merkendorf vor uns, die mächtige Stadtkirche „Unserer lieben Frauen“ im Mittelpunkt.

Triesdorf Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Nach dem 10-t-Verkehrszeichen führt der schmale, asphaltierte Weg durch Wiesen und Flur bis an den Stadtrand der his­to­rischen Krautstadt. Über den Bahn­hofweg geradewegs am Graben ent­lang, biegen wir dann linker Hand in die Hauptstraße ab und gehen auf das Untere Tor, einem Wahrzeichen Merkendorfs, zu.

Den Abstecher zum eigentlichen Aus­gangs­punkt des Zweistädte-Wan­der­wegs – den Krautbrunnen vor dem spätgotischen Rathaus – heben wir uns bis zum Schluss der Wan­de­rung auf und schwenken gegenüber dem Torwachhaus gleich nach rechts.

Von nun an folgen wir permanent dem mit Rotring ge­kenn­zeich­neten Rundweg. Dieser führt uns nach der ersten In­for­ma­ti­ons­ta­fel am wassergefüllten Stadtgraben, dann im Links­bo­gen an der Stadtmauer ent­lang (Ringstraße) weiter bis zum Taschentor, einem zweigeschossigen Torturm mit flachem Walmdach. Unser We­ge­zei­chen weist uns rechts durch die Biederbacher Straße bis hin zur Weidachstraße. In diese biegen wir links ein und folgen ihr geradewegs über den Goethering hinaus.

Erst bei der Wenzelstraße heißt es dann gut markiert rechts abbiegen. Ein Fußweg führt um die Häuser, dann um einen kleinen Weiher und schließ­lich dahinter linker Hand als grasiger Feldweg end­gül­tig aus Merkendorf hinaus. An einem kleinen Wasserlauf (Graben genannt) und einer frei stehenden Birke ent­lang, wandern wir schnurgerade über einen Querweg.

Rechter Hand folgt nach einem kleinen Wald­stück bald ein Feuchtbiotop mit einer alten Schranne (Feldschleuse), bevor wir ein von zwei Lindenbäumen eingerahmtes Kruzifix erreichen (Ruhebank). Hier haben wir bereits die siebte Texttafel erreicht.

Wir queren die Straße Biederbach – Gerbersdorf, gehen dahinter links und gleich am Wald­rand rechts weiter auf dem geteerten Radweg – Buschwerk, kleine Bäume zur Rechten. Dahinter ist am Horizont der immerhin 529 m hohe Mönchberg erkennbar. Ge­ra­de­aus weiter, der Radweg 9 a und der Minnesängerweg ver­las­sen uns wieder nach links, streifen wir ein großes Solarfeld zur Rechten. Nach einem Links­bo­gen geht es an einer kleinen Kapelle vorbei. Die 8. Texttafel – „Zweimal getauft, geheiratet und beerdigt“ – informiert über kuriose Religionswechsel während und nach der Reformationszeit (km 4,5).

Auf dem Weg hin zum Wald­rand, dahinter das Na­tur­schutz­ge­biet Tempelweiher, bietet sich ein schöner Blick zurück nach Merkendorf. Dort rechts halten und am Ende des Waldsaumes wieder nach links, wir laufen in den Wald hinein. Nach einem Waldweg stoßen wir bei einer mächtigen Eiche auf eine Forststraße und schwenken nach links (Minnesängerweg).

Nach einer weiteren Tafel und einem steinernen Wegkreuz im Wald nutzen wir vor der zugewachsenen Bauschuttdeponie den Flurweg nach rechts und erhaschen auf der linken Seite bald die ersten Blicke auf den Kirchturm von Wolframs-Eschenbach.

Nach gut 250 Metern treffen wir auf eine größere Wegekreu­zung, bei der es auf einer Forststraße nach links weitergeht. Neben dem Rotring ist unser Weg nun auch noch mit MD weiß blau (Main-Donau-Weg) und Rotkreuz markiert. Die Forststraße verlässt den Wald, kreuzt einen Querweg und führt, nun geteert, schnurgerade über freies Feld direkt auf den Ortsrand von Wolframs-Eschenbach zu. Hier nach links immer dem Rotring folgen und nach der Tankstelle weiter bis zum Schießweiher – Start­punkt für Wanderer, die hier ein­stei­gen oder die Tour beenden wollen (werk­tags Bus 708 ab/nach Wicklesgreuth – R7 ). Über den Dr.-Joh.-Bapt.-Kurz-Platz geht es dann weiter bis vor das Untere Tor (km 7).

Der direkte, natürlich mit dem Rotring ge­kenn­zeich­nete Weg führt vor dem Unteren Tor im Stadtgraben ent­lang und dann über eine Rampe hoch zur Richard-Wagner-Straße und schräg über die Straße hinüber zur Raiffeisenbank.

Wir wollen der his­to­rischen In­nen­stadt einen Besuch abstatten und durchschreiten das Untere Stadttor. In der Hauptstraße gleich links dahinter steht das Denk­mal des wohl bekanntesten Sohnes der Stadt, Wolfram von Eschenbach, dessen Lebensdaten nur eingegrenzt, und zwar von 1160/80 bis/nach 1220, zu ermitteln sind. Fast genau gegenüber dann die wenigen Treppenstufen hoch, folgt links das Heimatmuseum, rechter Hand das Liebfrauenmünster: die katholische Pfarrkirche und Grablege des Wolfram von Eschenbach, die zwischen 1220 und 1300 vom Deutschen Orden als Hallenkirche erbaut wurde. Beide Gebäude sind einen Besuch wert.

Wieder hinunter zur Hauptstraße halten wir uns rechts, gehen an der alten Vogtei und an zahl­reichen Fach­werk­häusern ent­lang, schließ­lich durch das Obere Tor aus dem Orts­kern hinaus. Links leicht abwärts wechseln wir in der Richard-Wagner-Straße die Stra­ßen­sei­te und treffen nach dem Badweiher bei der Raiffeisenbank wieder auf unseren Rotring. Unser Weg führt uns nach rechts am Badweiher ent­lang und nach der Straßenquerung auf die Friedhofskirche St. Sebastian zu. Am Friedhof vorbei, gute 850 m auf einem Flurweg ge­ra­de­aus, treffen wir auf ein Wegkreuz (km 10).

Dort nach links auf die Häuser des Wolframs-Eschenbacher Ortsteils Waizendorf zu. Vor den Häusern nach rechts, am Weg stehen kleine Obstbäume, geht es nach weiteren 200 m dann links auf die Straße Wolframs-Eschenbach/Großbreitenbronn hinunter. Diese nun über­que­ren und dem Rotring We­ge­zei­chen folgen, an den gegenüber stehenden Bäumen ist das nächste We­ge­zei­chen angebracht.
(Alternativ auf der Straße nur rund 100 m weit nach rechts, dann links ab – bis zur großen Linde vor uns. Am Weiher vorbei, folgen wir der kleinen geteerten Straße ca. 500 m bis zum Wald (Texttafel).)

Dann biegen wir rechts in den Flurweg ab, der uns an den hohen Büschen zur Linken ent­lang führt. Dann nach einem „Holzdepot“ einen Waldsaum ent­lang, heißt es bald links durch den Wald und nach weiteren ca. 50 Metern hinunter bis zur Ver­bin­dungs­stra­ße Merkendorf/ Bammersdorf. Nach links abbiegend gehen wir ca. 100 m auf dieser Straße – vor uns sehen wir schon Merkendorf – und zweigen auf den nächsten Flurweg rechts ab.

Nach dem Queren des kleinen Bachlaufs (Hochsitz) bleibt der geschotterte Weg nach dem Links­bo­gen am mit Schilf und Binsen flankierten Bach und verläuft nach einem Rechts­schwenk längere Zeit neben einem Ge­mein­deweiher. Dahinter, noch vor der Hochspannungsleitung, wechseln wir bei einer Obstbaumreihe erneut die Rich­tung, halten uns links und treffen auf das Naturfreibad Weißbachmühle, das wir durchqueren. Dahinter sind es linker Hand auf dem geteerten Radweg nur noch einige hundert Meter bis Merkendorf (km 12).

Merkendorf (Lkr. AN) Triesdorf (b.Merkend.) Bf (Hst.)
Ihre Rück­fahr­mög­lich­keiten

Auch in­ner­halb der Stadt halten wir uns an den Rotring, bleiben ge­ra­de­aus an der Stadtmauer ent­lang, dann rechts durch das Obere Tor. Dort am Fußgängertorbogen eine letzte Texttafel, bevor wir über die Hauptstraße am Krautbrunnen vor dem Rathaus eintreffen und die Tour in einer der zahl­reichen Ein­kehr­mög­lich­keiten ausklingen lassen können. Der Weg zum Bahn­hof führt durch das Untere Tor hinaus und wieder mit dem Hellblaupunkt auf bekanntem Weg zurück – 30 Mi­nu­ten bis zum Bahn­hof sollten Sie auf jeden Fall einkalkulieren (km 14).


Beschreibung der Schilder

Von Merkendorf (Krautbrunnen) aus:

  • Ein Kaiserbesuch
  • Der Bader und der Zöllner
  • Stadtmauer und Stadtgraben
  • Ostern am Hurlplatz
  • Der Marterbaum
  • Merkendorfer Kraut
  • Merkendorf löst sich
  • Das arme Wanderschulmeisterlein
  • Zweimal getauft, geheiratet und beerdigt
  • Aufgegebene Dörfer und Wüstungen
  • Die Preußen kommen
  • Ende des Hexenwahns
  • Bier verdrängt den Wein
  • Der Bürger verteidigt seine Stadt

Von Wolframs-Eschenbach aus:

  • Tragisches Ende einer tapferen Frau
  • Schutz und Badevergnügen
  • Kapelle als militärisches Übungsgelände
  • Wetter und Klima, ein Problem zu allen Zeiten
  • Eine Flur ändert ihr Gesicht
  • Speck und Pfandschaub
  • Mühle und Bad
  • Die Stadt brennt
  • Eine mutige Tat

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Merkendorf

Café „Rosenrot“
Inh. Werner Schwarz

Hauptstr. 20 A
Merkendorf
Tel: 09826 655689
Geöffnet: So. von 13.30–17 Uhr, Di.–Fr. von 6–12.30 Uhr und 13.30–18 Uhr, Sa. von 6–13 Uhr; Ruhetag: Mo.

Dorfwirtshaus zum Hirschen, Inh. Fam. Erwin Fleischner

Stadtteil Neuses 5
Merkendorf
Tel: 09826 285
jeden letzten Do. im Monat Schaschlikessen ab 11 Uhr Geöffnet: Do. ab 17 Uhr

Gast­haus zur Krone
Inh. Fam. Rohm

Markt­platz 5
Merkendorf
Tel: (0 98 26) 79 07
Brotzeiten. Geöffnet: nur Do. von 14–24 Uhr (Gesellschaftstag)

Gast­haus zur Sonne

Hauptstr. 6
Merkendorf
Tel: 09826 404

Gast­haus „Alte Eiche“
Inh. Dzemal Sijamija

Gun­zen­hau­sener Str. 1
Merkendorf
Tel: 09826/6584041

Kiosk am Naturfreibad Weißbachmühle
Fam. Zenz

Merkendorf
Tel: 0175 8955611
Imbiss, Brotzeiten. Geöffnet: Mai bis Sep­tem­ber, täglich von 10–20 Uhr

Rathaus-Stuben „Il Giardino“
Inh. Nazif Gajtani

Markt­platz 2
Merkendorf
Tel: 09826 658853
Italienische Spe­zi­a­li­täten. Geöffnet: Mo.–Fr. von 17–23 Uhr, Sa. u. So. von 11–23 Uhr

Wolframs-Eschenbach

Café am Heumarkt
Inh. Mathilde Rathgeber

Heumarkt
Wolframs-Eschenbach
Tel: 09875 509
Geöffnet: Di.–Sa. von 11–18 Uhr, Sonn- u. Fei­er­tage von 13–18 Uhr, Ruhetag: Mo.

Café Parzival
Inh. Anita Christ

Wolfram-von-Eschenbach-Platz 4
Wolframs-Eschenbach
Tel: 09875 971140
Geöffnet: Mo.–Sa. von 9–12 Uhr u. 14–18 Uhr, So. von 13.30–18 Uhr; Ruhetag: Mo. von Sept.–Mai

Eiscafé-Pizzeria Antonio

Obere Vorstadt 3
Wolframs-Eschenbach
Tel: 09875 94969

Gast­haus zum Wolframskrug
Inh. Heinrich Heubusch

Hauptstr. 9
Wolframs-Eschenbach
Tel: 09875 369
Geöffnet: Mai–Okt., Mo.–So. von 10–22 Uhr; Nov.–April, Mo.–So. von 17–22 Uhr, Ruhetag: Diens­tag

Landgasthof „Zum Mönchshof“
Inh. Ulrike Keim

Selgenstadt 6
Wolframs-Eschenbach
Tel: 09875 294
Geöffnet: Mo.–So. von 11–14 Uhr und 17.30–21 Uhr, Ruhetag: Mitt­woch

Landhotel-Gasthof Gary
Inh. Au­gust Gary

Richard-Wagner-Str. 2
Wolframs-Eschenbach
Tel: 09875 97970
Geöffnet: Mo.–So. von 11.30–14 Uhr und von 17–21 Uhr, Ruhetag: Mitt­woch ab 13 Uhr (Hotel geöffnet)

Sportgaststätte
Inh. Fam. Maridis

Steingrubenweg 5
Wolframs-Eschenbach
Tel: 09875 263
Griechische Spe­zi­a­li­täten. Geöffnet: Di.–Fr. von 17–24 Uhr, Sa. und So. von 10–24 Uhr, Ruhetag: Mon­tag

Tipps

Tipps

Museum Wolfram von Eschenbach

Das „Museum Wolfram von Eschenbach“ im Alten Rathaus ist eine Rarität unter den vielen Museen Deutschlands. Der Be­su­cher wird hier mit einer modernen Inszenierung in die Welt Wolframs und seiner Werke Parzival, Titurel und Willehalm geführt.

Geöffnet: Di.–So. von 14–17 Uhr; von No­vem­ber bis März: Sa. u. So. von 14–17 Uhr. Info: Tel. 09875 9755-0


His­to­rische Krautstadt Merkendorf

Merkendorf genießt als Krautstadt einen hohen Bekanntheitsgrad in der Region. Darüber hinaus hat es noch einiges mehr zu bieten. Das beginnt schon beim Ortsbild, das durch die nahezu geschlossene Stadtmauer mit ihren bezaubernden Partien ge­prägt wird. Am Unteren Tor bietet Merkendorf ein Szenarium wie auf einem Bild von Spitzweg: Ein ma­le­rischer Abschnitt der Ringmauer, Weiden spiegeln sich im Stadtgraben, der von Enten „bevölkert“ wird. In­ner­halb der mittelalterlichen Stadtmauer prägen his­to­rische Gebäude und liebevoll gestaltete Fassaden das Stadtbild; rund um den Krautbrunnen pulsiert das rege gesellschaftliche Leben. Gearbeitet und Geld verdient wird auch in den modernen Be­trie­ben am Stadtrand rings um Merkendorf und im Energiepark.

„Hoch klingt das Lied vom Kraut, dem weißen, das alle Welt freut und beglückt“, heißt es im „Merkendorfer Krautlied“, und wer gerne mehr darüber wissen möchte, der schlage bitte nach im „Merkendorfer Krautkochbuch“ oder genieße die frän­kischen Köstlichkeiten bei der Krautwoche. Der Tourismusverein bietet in der Saison unter anderem Stadtführungen mit Nacht­wäch­ter und Museumsführungen an.

Se­hens­wertes

Treten Sie durch eines der drei Stadttore in die mehr als 600-jährige Alt­stadt. Ein Stadtrund­gang ist zu jeder Zeit reizvoll. Ein besonderes Schmuckstück ist das Rathaus aus dem 15. Jahrhundert mit dem Krautbrunnen auf dem Vorplatz. Ein Relief am Südgiebel erinnert daran, dass hier 1506 Kaiser Maximilian I. empfangen wurde. Weitere Se­hens­wür­dig­keiten sind die evangelische Stadtkirche, die ehemalige Zehntscheune, das Steingruberhaus mit Walmdach, das ehemalige Amtshaus und die frühere Lateinschule. Merkendorf ist heute eine moderne Kleinstadt mit knapp 3.000 Einwohnern, mit ausgezeichneter In­fra­struk­tur und wohltuender Le­bens­qua­li­tät, in der es vor einer traditionsreichen Kulisse immer etwas Neues zu entdecken gibt.


Heimatmuseum Merkendorf

Das Heimatmuseum befindet sich in der his­to­rischen Zehntscheune am Markt­platz. Der ehemalige Getreidespeicher wurde vermutlich am Ende des 16. Jahrhunderts errichtet und bis 1851 als Getreidespeicher genutzt. Danach diente es bis 1991 als Rathaus. 1993 wurde darin das Heimatmuseum eröffnet. 310 Quadratmeter Aus­stel­lungsfläche geben einen vielfältigen Einblick in das frühere Leben, Wohnen und Arbeiten in einer kleinen Ackerbürgerstadt. Es ist geöffnet von März bis Ok­to­ber an jedem 3. Sonn­tag im Monat von 14 bis 17 Uhr und je­der­zeit auf Anfrage. Zu­sätz­lich gibt es Museumsführungen.
Info: Tel. 09826 650-0
Internet: www.merkendorf.de 

Naturfreibad/ Zeltplatz Weißbachmühle

Ein idyl­lisches Naturfreibad liegt etwa 600 m au­ßer­halb von Merkendorf an der Weißbachmühle, dort wo einst der Mühlenweiher lag. Es bietet Ihnen Badespaß für die ganze Familie. Im Bereich des Freibades finden Sie einen Kiosk mit Bier­gar­ten, Sandstrand und Kin­der­spiel­platz, Sanitärräume sowie ein Sprungbrett und Wasserrutsche.

Rings um den Badeweiher laden Liegewiesen zum Erholen ein. Angegliedert ist ein Zeltplatz, der sowohl für Jugendgruppen als auch für Familien mit Kindern ein beliebtes Ziel für Urlaub und Frei­zeit ist. Das Naturfreibad mit Kiosk ist von Mai bis Sep­tem­ber täglich geöffnet von 10 bis 20 Uhr.

„Neue Energie für ein starkes Miteinander“

Merkendorf setzt auf Nachhaltigkeit durch erneuerbare Energien und verfügt über umfassende Technologie-, Beratungs- und Anwendungskompetenz. Hierfür hat Merkendorf bereits mehrere Auszeichnungen er­hal­ten, darunter den 3. Preis beim bundesweiten Wett­be­werb „Klimaschutzkommune 2009“, in der Kategorie bis 5000 Einwohner.


Ver­an­stal­tungen in Merkendorf

  • Oldie-Musiknacht im März/April
  • Kunsthandwerkermarkt in Großbreitenbronn, 1. So. i. Mai
  • Alt­stadtfest im Juli – alle 2 Jahre
  • Merkendorfer Sommerakademie im Au­gust
  • Weinsom­mer­nacht am Krautbrunnen, 2. Sa. im Au­gust
  • Kirch­weih in Merkendorf, 1. Sonn­tag im Sep­tem­ber
  • Krautfest in Heglau, 3. Sonn­tag im Sep­tem­ber
  • Advent im alten Schulgarten, Großbreitenbronn, 2. Advent
  • Es werden auch Stadtführungen an­ge­boten, teils mit Nacht­wäch­ter

Wolframs-Eschenbach – Stadt des Parzivaldichters

Mit dem Auftreten von Wolfram von Eschenbach beginnt im 13. Jahrhundert die glänzendste Epoche Frankens in der deutschen Literaturgeschichte. In seinen Werken, darunter die beiden Versromane „Parzival“ und „Willehalm“, spart Wolfram nicht mit Anspielungen auf seine Heimat, so auch auf Eschenbach, das sich seit Mai 1917 „Wolframs-Eschenbach“ nennt. In Sichtweite des Wolfram-von-Eschenbach-Brunnens aus dem Jahre 1861 öffnet das Wolfram-von-Eschenbach-Museum seine Pforten für die Wolfram-Freunde aus aller Welt. Namhafte Germanisten und Historiker haben hier im Alten Rathaus neben dem Liebfrauenmünster etwas Ein­ma­liges geschaffen: Wolframs Leben und Wirken werden in anschaulicher Weise in Szene gesetzt. Man ist sich heute einig, dass es keine bessere Hinführung zum Werk des Dichters gibt als den Besuch dieses Museums und der Deutschordensstadt. Letztere ist mit ihren se­hens­werten Bauten aus der Zeit der Gotik sowie Renaissance und der beeindruckenden Ringmauer immer eine Reise wert.

Se­hens­wertes

His­to­rische Alt­stadt mit gut er­hal­tener Befestigungsanlage aus dem 15. Jahrhundert, Liebfrauenmünster (älteste gotische Hallenkirche Süddeutschlands), Deutsch­ordens­schloss (1623), Altes Rathaus (1471), „Arche Noah“ (13. Jh.), Wolfenschmiede (1412), Vogtei (1430, heute: Gasthof Alte Vogtei), Fürstenherberge mit ihrer prachtvollen Sgraffitofassade (1609), Denk­mal des Parzivaldichters Wolfram von Eschenbach (1861). Neuer Abenteuer-Ritterspielplatz ab Juli 2010 an der Nördlichen Ringstraße; Burg­an­lage mit Seilbrücke, Fun-Tau-Schaukel, Spielwiese, Dorfanlage (für Kleinkinder), Seilbahn (Länge: 20 m), Burgfried, Aussichtsturm, Wassertretstelle (Kneippbecken) im Bach. Es können auch Stadtführungen in his­to­rischen Gewändern (Agnes Stöcklin bzw. als Nacht­wäch­ter oder Vogt) an­ge­boten werden.


Ver­an­stal­tungen in Wolframs-Eschenbach

  • Neujahrskonzert im Ja­nu­ar
  • Faschingsumzug im Fe­bru­ar
  • Oldie-Musiknacht im März/April
  • In­ter­na­ti­o­naler Museumstag im Mai
  • Gästeführertag mit kos­ten­losen Stadt-, Museums und Themenführungen
  • Alt­stadtfest im Juli – alle 2 Jahre
  • Sommertheater am Kirchhof im Juli/Au­gust
  • Räuber-Hotzenplotz-Fest am 1. So. im Au­gust
  • Kirch­weih am 3. Sonn­tag im Au­gust
  • Tag des offenen Denk­mals im Sep­tem­ber
  • Sternlesmarkt Sa./So. am 3. Advent
  • Frän­kische Weihnacht am 3. Advent
  • Traditionelles Weihnachtskonzert am 2. Weihnachtsfei­er­tag

Impressionen

Der Freizeittipp in Bildern

Kommentare

Kommentare

9. August 2015 15:26 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Gemütliche Rundtour. Merkendorf und Wolframs-Eschenbach sind mit ihren Innnestädten und den Stadtmauern sehenswert.

Kommentar verfassen

freiwillige Angaben

(wird nicht veröffentlicht)