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NEU: Roth – Schmiede-Historie, Lametta-Zauber und Schloss Ratibor | Tour S28
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Hammerkraft und Schmiede-Historie im Museum Historischer Eisenhammer Eckersmühlen. Lametta, Goldgirlanden und die Geschichte Leonischer Waren im Fabrikmuseum Roth.
Das Schloss Ratibor und jede Menge weitere architekturgeschichtliche Schmankerl.
Das sind die Highlights dieser rund 9 km langen Tour auf den kulturhistorischen Spuren des Museumswegs von Eckersmühlen nach Roth.
Highlights der Tour sind u.a.:
Los geht es am Bahnhof Roth-Eckersmühlen, nach der Anreise mit der RB 61.
Aus Richtung Nürnberg kommend, läufst du über die Hauptstraße in den Gartenweg und rechts neben den Häusern in die Straße In der Sprüngl.
An dessen Ende folgst du dem Waldweg zum Historischen Eisenhammer (blau-weißen Markierung
).
Vom Historischen Eisenhammer aus folgst du der blau-weißen Markierung
Museumsweg
bis zur Unterführung der B 2.
Dort verlässt du den Uferweg, gehst links in die Gartenstraße, weiter in der Straße Am Espan und biegst rechts in die Hilpoltsteiner Straße ein.
Du überquerst die Gleise links in die Straße Am Hasenbühl und folgst rechts der Straße Am Stadtpark bis zum Stadtgarten.
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Schmiedekunst zum Anfassen: Eisenhammer Eckersmühlen
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Historischer Eisenhammer
In der Nähe der Ortschaft Eckersmühlen liegt der ehemalige Schäff-Eisenhammer. Das am Fluss Roth gelegene industriegeschichtliche Kleinod ist heute ein Museum – ein lebendiges Museum, das dem Besucher die Kunst des Hammerschmiedens eindrucksvoll vor Augen führt.
Über fünf Generationen war der Eisenhammer im Besitz der Familie Schäff, einer weit verzweigten Hammerschmiede-Dynastie.
Auch heute noch werden die Hämmer durch die Wasserkraft betrieben – und an den Aktionstagen finden Schau-Schmiedevorführungen statt.
Stadtgarten
Das ehemalige Areal der Stadt-Gartenschau Natur in Roth 2003 bildet zusammen mit dem Stadtwald eine idyllische Parkanlage mit Stimmungsgärten und Mehrgenerationen-Spielplatz.
Vom Stadtgarten aus gehst du über die Otto-Schrimpff-Straße und Ratiborer Straße rechts in die Hilpoltsteiner Straße und links in die Gartenstraße, von der du rechts in den Philosophenweg einbiegst, um zum Fabrikmuseum Roth zu gelangen.
Fabrikmuseum Roth
Leonische Waren sind aus feinen Metallfäden hergestellte Gespinste, Gewebe, Borten oder Geflechte. Sie werden etwa für Tressen und Litzen beim Militär, in kirchlichen Ornaten oder vornehmen Gewändern des Adels verwendet. Einen speziellen Markt findet das leonische Gewerbe in der Herstellung von Christbaumschmuck wie Lametta oder Goldgirlanden.
Das Fabrikmuseum Roth zeigt den Weg des Halbfertigproduktes, also des grob gezogenen Drahtes, durch den Feinzug und die Plätterei, die Weiterverarbeitung auf Umspinnmaschinen und Webstühlen bis hin zu Verpackung und Versand der fertigen Ware.
Von dort aus läufst du an der Oberen Mühle vorbei über die Allee auf den Sieh-Dich-Für-Weg, links die Treppen hinauf „Zur Freiung“, zum Gaukler-Brunnen und zur alten Stadtmauer.
Jetzt bist du auf dem Historischen Rundgang angekommen.
Direkt am Marktplatz siehst du unter anderem das Riffelmacher-Haus, eines der eindrucksvollsten Fachwerkhäuser Frankens, den Markgrafenbrunnen, die Bürgerhäuser Stadtbräustüberl und das Stieberhaus, dann der Jugendstilbau des ehemaligen Postamtes und das barocke Alte Rathaus.
Am Kirchplatz biegst du an der spätgotischen evangelischen Stadtkirche links ab, um zum Kugelbühlplatz zu gelangen. Dort kannst du einige restaurierte Fachwerkhäuser bestaunen, wie die Nr. 23 aus dem 17. Jahrhundert. In der Nr. 44 befand sich die Synagoge.
Von dort geht es zurück Richtung Hauptstraße über die Kugelbühlstraße am sehenswerten Haus Mehl mit seiner Stuckfassade vorbei über die Hauptstraße zum Schloss Ratibor.
Museum Schloss Ratibor
Das Museum im prunkvollen Wahrzeichen von Roth bietet einen abwechslungsreichen und manchmal auch skurrilen Blick hinter die historischen Kulissen der Stadt.
Das ehemalige Jagdschloss des Markgrafen von Brandenburg-Ansbach ist gefüllt mit Leben und Kunst. Kinder treffen dort auf ein Gespenst und eine Spielzeugsammlung, Erwachsene auf traditionelle, fränkische Hafnerkeramik und das Schmuckstück des Schlosses, den Prunksaal. Die „gute Stube“ lässt einen in die Bürgerhäuser zu Beginn des letzten Jahrhunderts blicken.
Von Schloss Ratibor aus gehst du stadtauswärts, passierst das Luitpold-Denkmal an der Außenseite des Schlossgartens.
Auf der Münchener Straße biegst du rechts in die Bleichstraße und überquerst die Rednitz in den Stieberpark. Nach dem Stiebermausoleum läufst du über die Stieberparkbrücke bis zum Bahnhof.
Von dort aus bringen dich die S-Bahn und Regionalbahnen zurück nach Nürnberg.
Tourist-Information Roth im Schloss Ratibor
Hauptstraße 1, 91154 Roth
stadt-roth.de
Stadt Roth: Schmiede-Historie, Lametta-Zauber und Schloss Ratibor | Tour S28