Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Thema Aussichtspunkte
Region Oberes Maintal (Lichtenfels)
Linien R2/S1 R25/35
Länge ca. 15 km
Dauer 4 - 5 Std.

Bewertungen

Ge­samteindruck
(8)
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Landschaft
(6)
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Gastronomie
(4)
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An­spruch / Kondition
(7)
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Weg­be­schrei­bung
(11)
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Über die Höhenzüge des Maintals nach Kloster Banz

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Vorwort

Vorwort

Der Franken-Thüringen-Express R2/S1 bringt uns in die Deutsche Korbstadt Lichten­fels. Nach einem kurzen Abstecher über den Markt­platz führt uns der Weg über den Main, dann hinauf auf den 388 m hohen Herberg. Mal auf-, mal abwärts eröffnen sich immer wieder Ausblicke in die als Gottesgarten am Obermain bezeichnete Region. Sie erstreckt sich von der Ge­mein­de Ebensfeld ent­lang des Maintals über Bad Staffelstein bis zur Kreisstadt Lichten­fels und wird vom Staffelberg, Ansberg (Veitsberg), der Basilika Vierzehnheiligen und dem Kloster Banz, Ziel dieser Wan­de­rung, ge­prägt.

Main bei Unnersdorf (VGN © VGN GmbH)
Maintal (VGN © VGN GmbH)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Über die Höhenzüge des Maintals nach Kloster Banz" – Lichten­fels – Turm am Herberg – Schönsreuth – Kösten – Weingarten – Kloster Banz – Badesee/Obermain Therme – Bad Staffelstein

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Direkt vom Bahn­hofsvorplatz in aus geht es nach der Fußgängerampel ge­ra­de­aus in die Bahn­hofsstraße. An deren Ende, direkt vor dem Stadtmuseum, folgen wir den  Radweghinweisen „Alle Rich­tungen“ links auf das untere Stadttor zu. 

Lichten­fels Bahn­hof
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Bereits hier erkennen wir rechts an einer Dachrinne unser erstes We­ge­zei­chen, die Jakobsweg Muschel gelb die uns bis an den Stadtrand von Lichten­fels begleitet. Vor oder nach dem Torbogen bieten sich am Markt­platz noch etliche Möglichkeiten für eine kleine Stärkung. Am Rathaus und in den Som­mer­mo­naten gleich danach links am „größten Geschenkkorb der Welt“ vorbei, führt uns die Coburger Straße durch die Bahn­tras­se, dann über den Mühlbach und letztlich über den Main. Bei der an­schlie­ßenden, großen Kreu­zung nutzen wir den linken Fußgängerübergang, halten uns danach rechts: auf den nach ein paar Schritten schon erkennbaren gelben Briefkasten zu. Unmittelbar dahinter, an einem dicken Metallpfosten einer Verkehrstafel, gibt die Jakobsweg Muschel gelb wieder Sicherheit. Hier links und nun schnurgerade in der Alten Coburger Straße lang gezogen nach oben. Am Stadtrand bieten sich erste Ausblicke ins Obere Maintal.

Unmittelbar vor der Starkstromleitung links ab, treffen wir bei der folgenden Gabelung an einem Zaun links des Weges auf die gelben Weg­zei­chen des Rundweges Aussichtsturm „Köstner Gründla“ – Lichten­fels.

Nach rechts ist unsere Laufrich­tung den Hang hinauf. Hinter einem neuen  Wasserhäuschen mit Holzfassade quert die örtliche Markierung schwarze 4 auf orangem Grund den Schotterweg. Ihr folgen wir zunächst links, ins­ge­samt dann weiter bis nach Kösten durch den Wald. Ein schöner, prima ausgeschilderter Pfad windet sich Schritt für Schritt an den aufgelassen und ver­wach­se­nen Steinbrüchen ent­lang nach oben bis zum im Jahre 1903 erbauten, aber leider verschlossenen Bismarckturm am 388 m hohen Herberg.

Main in Lichten­fels (VGN © VGN GmbH)
Bismarckturm (VGN © VGN GmbH)

Hinter dem Turm leitet uns die  schwarze 4 auf orangem Grund nach links noch einmal linker Hand an den Abbruchhalden ent­lang. Nach einer Schonung dann erneut links. Es geht wieder abwärts, gleich im Rechtsknick weiter nach unten bis zu einem breiten Querweg. Auch hier erneut links, wandern wir von Farnen und Gräsern flankiert am nächsten Forst­weg rechts abwärts. Unten über den an­schlie­ßenden breiten Weg ge­ra­de­aus drüber. Bald einmal kurz quer nach rechts, dann gleich weiter abwärts, dominieren auf dieser Passage die gelben Rundweg-Zeichen, die schwarze 4 auf orangem Grund taucht erst etwas später wieder auf.

Wir ver­las­sen den Wald, halten uns beim Steinkreuz rechts und schlendern auf dem Verbundsteinweg im Links­bo­gen abwärts, Blicke auf Kloster Banz inklusive. Nach dem Links­schwenk fädeln wir in einen geteerten Weg ein und kommen linker Hand zum Ortseingang von Schönsreuth. In der Bucher Straße geht es vorbei an un­ter­schied­lichsten Häusertypen durch den oberfrän­kischen Ort, den wir mit unserer  schwarze 4 auf orangem Grund zusammen mit der schwarze 2 auf orangem Grund in einer Linkskehre ver­las­sen.

Nach dem Ortsausgang bleibt nur der Weg ein Stück neben der Straße oberhalb der Weiherkette. An deren Ende führt der zweite, grasige Weg gut ausgeschildert nach unten zur Schönsreuther Mühle, die 1704 auf Veranlassung des Abtes von Kloster Banz entstanden und noch weitgehend er­hal­ten ist. Mehr Infos dazu auf der Tafel neben dem Rastplatz.

Über ein kleines Brücklein erreichen wir das kleine Land­schafts­schutz­ge­biet, bleiben stets in Bachnähe und gehen durch das Gässchen „Im Gründla“ dann in den Ort Kösten hinein. Hier verlässt uns die  schwarze 4 auf orangem Grund nach links, rechts bietet sich Gelegenheit für eine kleine Rast oder  Verschnaufpause. Ohne We­ge­zei­chen halten wir uns rechts, queren wieder den Bachlauf und bleiben noch ca. 100 m aufwärts in der Schloss-Banz-Straße.

Ein­kehr­mög­lich­keit gut 400 m weiter in der Straße:
Gasthof "Zum schönen Ausblick"

Jetzt folgen wir den Radzeichen links in den Mainwie­sen­weg (Sackgasse) und erfreuen uns an dem liebevoll restaurierten Bauernhaus, jetzt Antik-Werkstatt. Nach der ersten Un­ter­füh­rung schwungvoll nun durch den breiten Durchlass der A 73 – und das „Tor zum Gottesgarten“ ist geöffnet. Der sagenumwobene Staffelberg, das prachtvolle Kloster Banz und die einzigartige Basilika Vierzehnheiligen,ein architektonisches Meisterwerk von europäischem Rang, liegen vor uns.

Kurz abwärts und weiter auf befestigtem Untergrund durch die Mainwiesen vor zum verbreiterten Flusslauf, Kloster Banz rückt langsam näher. Hier rechts, nicht den Radweg folgend, bleiben wir eine Weile am Flussufer. Bald heißt es aber wieder aufwärts bis zu einer Kreu­zung in Weingarten. Ohne We­ge­zei­chen nun geradewegs in die Herzogstraße und vor zur nach Kloster Banz  führenden Straße. Kein Kreuzweg – aber hier „ein Kreuz mit dem Weg“ …

Der Main – Kloster Banz im Hintergrund (VGN © VGN GmbH)

Auf der zum Kloster hoch führenden Straße geht es weiter bis zum ersten, kurz geteerten Abzweig. Links in die Wiesen oder wir bleiben neben dem Straßenbelag und nutzen dann eine Wiesenfuhre. Danach links an einer Heckenreihe ent­lang und weiter auf grasigem Untergrund aufwärts bis kurz vor dem zur Straße hinreichenden Wald­rand. Je nach Jah­res­zeit ist bis dorthin Phantasie gefordert, notfalls bleibt leider nur der Weg ein Stück auf dem Bankett neben der vielbefahrenen Straße. Als Anhaltspunkt dient auch das weiße Straßenschild. Genau hier nach links in den Wald und auf das Unterholz zu. Im Wald angekommen, finden wir an einem Holzpfosten eine alte weiß-blaue Markierung weiß blau. Weiter durch oder neben einem kleinen Hohlweg nach oben. Wieder erkennen wir die aufgemalten Zeichen an einem Baumstamm und stapfen weiter aufwärts. Der mit Laub überzogene Pfad mündet in einem breiten Querweg, hier rechts und wieder vor zur Straße. Entgegen der Laufrich­tung geht es wieder ein Stück abwärts und links in den kleinen Wanderpark­platz hinein.

Nach ca. 150 m auf dem Hauptweg geht es im spitzen Winkel nach links aufwärts und bis zu einem Martel oberhalb der Straße. Hier nun im Rechtsknick zuerst geradewegs, dann aufwärts und später im Links­bo­gen durch den Misch­wald bis zum Waldklettergarten mit Waldschänke. Im Waldkletterkarten er­hal­ten VGN-Fahr­gäste 20% Rabatt auf Einzelkarten.

Aus dem Wald kommend, genießen wir zunächst die weit reichenden Ausblicke ins Umland, bevor wir uns dem Kloster Banz, einem ehemaligen Benediktinerkloster, zuwenden. Davor oder danach lädt die Klosterschänke mit schönem Bier­gar­ten zu einer verdienten Rast ein.

Kreuzweg am Kloster Banz – Herbsttimmung (VGN © VGN GmbH)
Aussicht Rich­tung Unnersdorf – Herbsttimmung (VGN © VGN GmbH)

Der Weg hinunter ins Maintal führt uns nur rund 100 m neben der Straße abwärts, dann links. Hier be­stimmt der mit einem blaues M ausgeschilderte Main-Wan­der­weg die Rich­tung bis ins Maintal. Ein letztes Mal geht es aufwärts, bei der folgenden Gabelung aber gleich links, dann wieder hinunter. Achtung beim an­schlie­ßenden Querweg – ge­ra­de­aus in den kleinen Pfad ist unser Weg, der uns angenehm durch dieses Wald­stück führt. Am Wald­rand ent­lang, bietet der „Maintalblick“ noch einmal schöne Ausblicke auf die ge­gen­über­lie­gende Mainseite.

Kloster Banz

Das Kloster Banz liegt oberhalb des Obermains auf einem kleinen  Bergrücken. Damit ist es schon von Weitem auszumachen und ein markanter Blickfang in dieser Gegend: mit der Basilika Vierzehnheiligen, die auf der anderen Mainseite am Berg liegt. Die Geschichte geht bis ins 11. Jahrhundert zurück, als das Benediktinerkloster von der Gräfin von Schweinfurt und ihrem Mann gegründet wurde. Nach der Zerstörung im 30-jährigen Krieg wurde das Kloster am Anfang des 18. Jahrhundert im Barockstil neu errichtet. Seit dem Erwerb durch Herzog Wilhelm von Bayern wurde es als Schloss Banz bezeichnet. Heute dient das Kloster der Hans-Seidel-Stiftung, die es im Jahre 1978 als Schulungszentrum erwarb.

www.hss.de/bildungszentren/kloster-banz

Das blaues M leitet uns zielsicher durch die Felder hinunter nach Unnersdorf. Dort direkt durch den Bier­gar­ten der Gaststätte „Zum Anker“ am Flussufer – danach das Café Zollhaus.

Nach links geht es über die Mainbrücke, dann auf die andere Stra­ßen­sei­te und auf den geteerten Fuß- und Radweg Rich­tung Bad Staffelstein – der „Berg der Franken“ direkt vor uns im Profil.

Auf halbem Weg nach Bad Staffelstein gehen wir an der Seestraße auf dem Rad- und Fußweg nach rechts.Am Ende des Hallenbades, noch vor dem Campingplatz, dann links zum Eingang des Kurparks. Jetzt kann man je nach Lust und Zeit die vielen Wege durch den Park genießen oder den Tag angenehm in der Obermain Therme ausklingen lassen (VGN-Fahr­gäste er­hal­ten 1,- € Eintrittser­mä­ßi­gung). Viele Weg­wei­ser deuten zum Haupteingang, unserem „Ausgang“. Die nächsten Hin­weis­schilder weisen uns gleich hinterm Ausgang sicher zum Bahn­hof. Die Züge Rich­tung Bam­berg fahren von Gleis 2 ab.

Bad Staffelstein Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Wenn noch genug Zeit bleibt, bieten sich gleich hinter dem Bahn­hof in der Bahn­hof­stra­ße Ein­kehr­mög­lich­keiten. Aber auch ein Abstecher in die In­nen­stadt hat seine Reize.

VGN-Tipp: Auspannen am Ende der Tour

Badesee Bad Staffelstein

Badesee Bad Staffelstein – Blick Rich­tung Strandbad (VGN © VGN GmbH)

Der mit der "Blauen Flagge" ausgezeichnete Badesee ist von Mitte Mai bis Ende Ok­to­ber täglich von 9.00-20.00 Uhr geöffnet.


Obermain Therme Bad Staffelstein

Obermain Therme Whirlpool – Nur wenige Meter vom Bahn­hof Bad Staffelstein entfernt liegt die beliebte Obermain Therme. (Obermain Therme © Obermain Therme)
Obermain Therme Dampfbad – VGN-Fahr­gäste er­hal­ten einen Euro Rabatt. Ein­fach Fahr­schein an der Kasse vorlegen. (Obermain Therme © Obermain Therme)

Direkt am Bahn­hof in Bad Staffelstein liegt die beliebte Obermain Therme. VGN-Fahr­gäste er­hal­ten hier gegen Vorlage Ihres Fahr­scheins 1 Euro Rabatt auf den regulären Ein­tritts­preis. 

Obermain Therme Bad Staffelstein

Am Kurpark 1
96231 Bad Staffelstein
Tel: 09573 96190
Fax: 09573 961910

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Bad Staffelstein (Neubanz)

Waldschänke am Waldklettergarten Banz

96231 Bad Staffelstein (Neubanz)
Tel: 09573 222570 oder 0160 96404385
Ganzjährig Sa. ab 12 Uhr und So. ab 10 Uhr. Ansonsten analog Öffn­ungs­zeiten Waldklettergarten.

Bad Staffelstein (Unnersdorf)

Café Zollhaus

Am Main 4
96231 Bad Staffelstein (Unnersdorf)
Tel: 0160 403770
täglich 9-21 Uhr

Gasthof "Zum Anker"

Am Main 3
96231 Bad Staffelstein (Unnersdorf)
Tel: 09573 5073
Werk­tags 17-24 Uhr, So. 15-24 Uhr. Di. Ruhetag

Lichten­fels (Kösten)

Gasthof "Zum schönen Ausblick"

Schloss-Banz-Straße 88
96215 Lichten­fels (Kösten)
Di.-So. ab 10 uhr, Sa. ab 14 Uhr geschlossen. Mo. Ruhetag

Impressionen

Kommentare

Kommentare

1. April 2015 19:27 Uhr, Buschenwanderer, Coburg

Nach dem Aufstieg zum Bismarckturm und dem Banzer Berg gibt es als Belohnung mit dem Kloster Banz einen architektonischen und imposanten Augenschmaus.

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