Vo Gärtla zu Gärtla... Eine Nürn­berger Stadtwan­de­rung

Steckbrief

Steckbrief

Informationen zur Wanderung

Region Städteregion Nürnberg
Linien 5 U1
Länge ca. 10,5 km
Dauer 3 - 4 Std.
Stufe viele Einkehrmöglichkeiten, kinderwagengeeignet

Bewertungen

Ge­samteindruck
(6)
(6)
Landschaft
(5)
(5)
Gastronomie
(7)
(7)
An­spruch / Kondition
(2)
(2)
Weg­be­schrei­bung
(7)
(7)

Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Vo Gärtla zu Gärtla... Eine Nürn­berger Stadtwan­de­rung

Prospekt-Download

GPS
Informationen zur Wanderung

GPS-Track Download

GPX / Garmin Tourdaten.gpx
Google Earth Tourdaten.kml

Vorwort

Vorwort

Mehr als eine Mil­li­on Kleingärten gibt es in Deutschland, davon alleine über 20.000 in Nürn­berg. Kleingartensiedlungen wurden im frühen 19. Jh. angelegt, um der Verarmung der Stadtbevölkerung entgegenzuwirken. Andere entstanden aus einer pädagogischen Bewegung, bei der Arbeiterkindern mit Beeten und Spielwiesen die Natur nahegebracht werden sollte. Sie entwickelten sich schnell zu einem sonntäglichen Refugium für die ganze Familie. Die hier ausgearbeitete Route führt nur durch einen Teil der Kleingärten im südlichen Stadt­ge­biet Nürn­berg und ermöglicht Einblicke.

Langwassergraben (VGN © VGN GmbH)
Goldbachstüberl (VGN © VGN GmbH)

Karte

Karte

Wan­der­kar­te "Vo Gärtla zu Gärtla" – Tullnaupark – Zeltner Schloss – Goldbach – Valznerweiher – Zeppelinfeld – Langwasser – Laubenmuseum

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Gleich nach dem Ausstieg aus der Stra­ßen­bahn­li­ni­e 5 an der Hal­te­stel­le Arminiusstraße geht es vorsichtig über die Straße, dann auf dem Gehsteig nach rechts.

Nürn­berg Arminiusstraße
Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung

Leicht bergab treffen wir bald auf der linken Seite auf abwärts und im Rechtsbogen um den kleinen See herum, queren wir auf einer kleinen Brücke zum ersten Mal den Goldbach und erreichen an­schlie­ßend die Tullnaustraße.

Dort links und gleich hinter der zweiten Bahnbrücke wieder nach links in den Grünzug- Goldbach-Weg, einen Radweg vom U-Bahn­hof Wöhrder Wiese bis zum Valznerweiher.

Tullnaupark (VGN © VGN GmbH)
Eingang zum Zeltnerschloss (VGN © VGN GmbH)

Kurz nach oben, dann auf dem Schotterweg unterhalb des Bahndammes ent­lang, tauchen rechts die ersten Kleingärten auf. Im Rechtsbogen vor zu einem kleinen Sträßchen, ein Abstecher lohnt nach rechts und dann links über den Betonsteg hinein in das Zeltnerschloss.

Wieder zurück leitet uns das „Goldbachzeichen“ auf Höhe des Hinweises der  Bahn-Landwirtschaft nach rechts.

Ein Stück ge­ra­de­aus weiter böte sich im bunt gemischten Bier­gar­ten der Gaststätte Baggerloch eine erste Möglichkeit für eine kleine Erfrischung an (Markierung 1 in der Karte).

Um zwei Ecken, dann nach dem orangefarbenen Haus links, führt uns der Teerweg nach der Tennisanlage vor zur Goldbachstraße. Dort rechts und gleich auf die andere Stra­ßen­sei­te. Erneut über den Goldbach, unterhalb der Abenteuerspielplatz. Wir  schlendern nach oben und links hinein in die nächste Kleingartenanlage. Hier folgen wir den Lampen einer bekannten, fürstlichen Brauerei bis zum Abzweig nach rechts hin zum Ausgang.

Nach links sind es nur noch ein paar Schritte bis uum Goldbach-Stüberl (Markierung 2 in der Karte).

Nach dem Ausgang ein Stück ge­ra­de­aus, dann links (Bertastraße 28–30) bis zum Ende dieser Sackgasse. Dort nutzen wir neben den Garagenrückseiten einen schmalen Durchlass. Ein kleiner Pfad führt dann im Rechtsbogen weiter am Zaun ent­lang bis vor zur Zerzabelshofstraße. Hier links spazieren wir weiter durch die Un­ter­füh­rung, danach erneut links hin zu den Anwesen 81–89. An den kleinen Vorgärten vorbei, heißt es in der Komotauer Straße nun wieder: rechts herum und weiter bis zum nächsten Rechtsbogen. Jetzt aber links, dann rechts vor zur Straße und davor hinunter zum Goldbach, den wir auf einem Brücklein über­que­ren. An­schlie­ßend wenige Meter aufwärts und rechts durch die Un­ter­füh­rung.

Danach ein kurzer Rechtsknick (Aussiger Platz 14) und ein Stück ge­ra­de­aus auf dem Schotterweg neben der Straße, rechts unten: der Goldbach im Blickpunkt. An schmucken Häusern aus dem letzten Jahrhundert ent­lang, nun weiter bis zum Endres Garten.

Dort ge­ra­de­aus durch die Spielstraße, danach vorsichtig über die Zerzabelshofer Hauptstraße. Nun geradewegs über den Johann-Reitenspieß-Platz mit Was­ser­spielen und blauen Sitzgruppen, an­schlie­ßend hinein in die Urbanstraße. Dieser Straße folgen wir bis zu deren Ende (Sackgasse), 100 m links: das Restaurant Bienenheim.

Schräg nach links nimmt uns ein geschotterter Fußweg auf und führt in den Wald hinein. Bei der ersten Gabelung nun rechts, gleich über den Hutgraben und im Links­bo­gen vor zum ersten Abschnitt des Valznerweihers. Rechts vor uns das Inselrestaurant.

Valznerweiher (ohne Wasser) (VGN © VGN GmbH)
Valznerweiher im Winter (VGN © VGN GmbH)

Je nach Lust und Laune umrunden wir den zweiten Weiher oder gehen direkt vor zur Valznerweiherstraße. Dort dann links auf dem Fuß- und Radweg im Rechtsbogen am  Club-Gelände ent­lang und weiter bis zur Ampelanlage an der Regensburger Straße.

Hier ge­ra­de­aus, dann durch die Bahn­un­ter­füh­rung und in der Max-Kalb-Straße hoch zum Max-Morlock-Platz. Nach links – zwischen Stadion und der Kleingartenanlage Zeppelinfeld – sind es nur noch ca. 200 m bis zum öf­fent­lichen Zugang zur Vereinsgaststätte 3 (siehe Karte).

Auf gleichem Weg zurück oder gleich ge­ra­de­aus am Stadionbad vorbei, schwenken wir nach dem SÖR-Bauhof nach links, leicht ansteigend hoch zum Brückengeländer des Langwassergrabens, dort rechts nach dem Links­bo­gen vor bis zur Karl-Schönleben-Straße.

Hier kurz nach rechts, gleich über den Fußgängerübergang und hinein in den Sandweg schräg nach rechts. Durch diesen Bereich des Stadtteils Langwasser leitet uns das Zeichen des Sandachsen-Radweges zunächst bei der ersten Gabelung ge­ra­de­aus und nach dem Rechts­schwenk vor bis zu den Gebäuden der Freien Christenge­mein­de Langwasser.

Danach links, der Weg mündet in der Annette-Kolb-Straße, in der wir nur ein Stück weiterlaufen. Im folgenden Rechtsbogen bevorzugen wir ge­ra­de­aus den Fußweg an den Häuserreihen ent­lang bis zur Thomas-Mann-Straße, dort rechts.

Überdimensionale Schranke im EUROCOM Center (VGN © VGN GmbH)
U1 Scharfreiterring (VGN © VGN GmbH)

Nach gut 300 m wechseln wir bei der Bus­hal­te­stel­le Zuckmayerstraße die Stra­ßen­sei­te und biegen vor der Pizzeria in den Fußweg zum EUROCOM BUISNESSPARK ein. Nach dem Kreisel durch die überdimensionale Schranke und vor zur U-Bahn-Sta­ti­on Scharfreiterring U1.

Weiter zum Laubenmuseum

Im Laubenmuseum (VGN © VGN GmbH)
Laubenmuseum (VGN © VGN GmbH)

Zum Ausklang der Tour bietet sich noch ein Abstecher in die Kleingartenanlage in der Karwendelstraße an – vor allem sonn­tags, denn hier öffnet das Laubenmuseum des Stadtverbandes der Kleingärtner e. V. von 13–16 Uhr seine Pforten (für Gruppen ab 10 Per­so­nen auch nach Ver­ein­ba­rung unter der Rufnummer 0911 591159).

Das Laubenmuseum – in seiner Art ein­ma­lig in Deutschland

Die Lauben stammen alle aus den Jahren 1920 bis 1930, der Gründerzeit vieler Kleingartenanlagen in Nürn­berg. Sie wurden ab 1994 unter der Leitung des Gartenfreundes Siegfried Förster vor Ort fachmännisch abgebaut und originalgetreu am Eingang zur Kleingartenanlage Karwendelstraße in Nürn­berg-Langwasser wieder aufgebaut und restauriert. Liebevoll mit Gartengeräten, Werkzeug und Mobiliar aus der damaligen Zeit eingerichtet, vermittelt es den Be­su­chern einen lebendigen Einblick in das Leben und „Garteln“ im Kleingarten des vergangenen Jahrtausends. Hier kommen Romantiker voll auf ihre Kosten. Je nach Blickwinkel wirken die wunderbar er­hal­tenen Gartenlauben wie zu groß geratene Puppenstuben oder wie zu klein geratene Bauernhäuser – inklusive leuchtenden Blumenschmucks auf Fensterbank oder Veranda.

www.kleingaertner-nuernberg.de
www.franken-wiki.de/tourismus-nürn­berg

Dazu geht es weiter über die Brücke, danach links und auf dem Fuß- und Radweg parallel zur Otto-Bärnreuther- Straße und in den zweiten Abzweig dann rechts ab. Am Zaun der Kleingartenanlage ent­lang geht es dann noch ein Stück in der Karwendelstraße nach links, bis wir die ersten Lauben erkennen. Ge­ra­de­aus vor uns: die Vereinsgaststätte „Karwendelstube“ 4 (siehe Karte). Auf gleichem Weg zurück, sorgt die U-Bahn für einen problemlosen Heim­weg U1.

Nürn­berg Scharfreiterring
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

Einkehren

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Baggerloch

Gleißhammerstr. 19
90480 Nürn­berg
Tel: 0911 547400
9-23 Uhr, Ruhetag: Mo.

Bienenheim

Adalbert-Stifter-Straße 1
90480 Nürn­berg
Tel: 0911 406490
Di.- Fr. ab 17 Uhr, Sa. u. So. ab 11 Uhr, Ruhetag: Mo.

Gaststätte Endres

Aussinger Platz 1
90480 Nürn­berg
Tel: 0911 4099700 oder 0911 4099711
Mo. ab 17 Uhr, Mi.-Sa. von 11-14 und von 17-22 Uhr, So. von 11-15 Uhr. Ruhetag: Di.

Gaststätte Zeppelinfeld

Hans-Kalb-Str. 33
90471 Nürn­berg
Tel: 0911 869717
täglich 9 - 22, warme Küche bis 21 Uhr, Ruhetag: Mo.

Goldbach Stüberl

Bertastrasse 27
90480 Nürn­berg
Tel: 0911 4008724 oder 0179 5990686
Mo., Mi.-So.: 11-22 Uhr, Di. während den Som­mer­mo­naten 14-22 Uhr, Di. in der Winterzeit: Ruhetag

Karwendelstuben

Karwendelstrasse 30
90471 Nürn­berg
Tel: 0911 8149966
10-22 Uhr und nach Ver­ein­ba­rung. Ruhetag: Mo.

Valzner Weiher

Valznerweiherstr. 111
90480 Nürn­berg
Tel: 0911 404424
Mo.-Fr. 11.30- 22 Uhr, Sa. u. So./Fei­er­tage 11:30-22 Uhr

Impressionen

Kommentare

Kommentare

14. September 2015 17:04 Uhr

Bis zum Valnzer Weiher (Zabo) eine sehr schöne Tour danach eher zähn und lang. Da es dann bis nach Langwasser gelaufen wird über das Zeppelin Feld , schade

Kommentar verfassen

freiwillige Angaben

(wird nicht veröffentlicht)