Vom Steigerwald ins Frän­kische Weinland - Von Ebrach nach Marktbreit

Steckbrief

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Informationen zur Radtour

Region Fränkisches Weinland, Steigerwald
Linien 990 R1 R8
Länge ca. 49 km
Dauer ca. 1 Tag

Bewertungen

Ge­samteindruck
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Landschaft
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Gastronomie
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An­spruch / Kondition
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Weg­be­schrei­bung
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Höhenprofil

Höhe in Metern, Wegstrecke in km
Vom Steigerwald ins Frän­kische Weinland - Von Ebrach nach Marktbreit

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Vorwort

Vorwort

Zuerst hoch hinauf zu neuen Perspektiven: Auf dem Baum­wip­fel­pfad von oben in die Kronen der uralten Buchenwälder schauen – dann hinab ins sonnenverwöhnte Maintal – ein vollkommener Wechsel in­ner­halb weniger Kilometer.

Die dunklen, kühlen Wälder in steilem Gelände weichen den lichten sonnenbeschienenen Weinbergen Weinmainfrankens, der Main begleitet uns von Münsterschwarzach, mit seinem bekannten Kloster, über Dettelbach und Kitzingen nach Sulzfeld, wo man die „Bratwörscht“ nach Metern bestellt, und weiter bis zu unserem Ziel­ort Marktbreit.

Kleine Winzerstädtchen und Weinbauerndörfer prägen die Landschaft im mittleren Maintal, drumherum gibt es kaum etwas Ver­gleich­bares. An lauen Som­mer­abenden und schönen Sonn­tag­nach­mit­tagen lässt es sich in den zahl­reichen Weinschänken so wunderbar draußen sitzen und genießen. In Franken setzt man sich ein­fach dazu. Die Weinkarte gleicht einem Katalog ku­li­na­rischer Schätze der Region und die Speisen sind vielerorts regionalen Ursprungs und bestens zubereitet.

Der VGN bringt Sie hin. Wenn und weil es grad so schön ist und Sie gerne noch ein wenig beim Wein sitzen bleiben möchten, dann steigen Sie ein­fach schon in Mainstockheim oder Kitzingen wieder in den Zug. Der Weg am Main ent­lang bis Marktbreit bietet aber noch einmal viel Schönes und mehr solche typisch mainfrän­kischen Weinorte – und die sollten Sie keinesfalls ver­säu­men!

Wald und Wein und Main im Dreiklang, auf bequemen Wegen, oft am Wasser ent­lang – leicht und meistens bergab zu fahren. Je nach Lust und Laune lässt sich die Tour anpassen und abkürzen. Das TagesTicket Plus zum Genuss im ganzen VGN-Gebiet gilt für bis zu 6 Per­so­nen (max. 2 ab 18 Jahren) – statt Per­so­nen dürfen Fahr­räder mit. Das TagesTicket Plus gilt an einem Tag oder ein ganzes Wo­chen­en­de: Am Sams­tag gekauft, ist der Sonn­tag mit drin.

Mit dem Zug geht’s zuerst nach Hirschaid, von dort bringt Sie an Sonn- und Fei­er­tagen der Steigerwald-Express 990, ein Bus mit Fahr­rad­an­hän­ger, in die Höhen des Steigerwaldes, direkt zum Baum­wip­fel­pfad (Hal­te­stel­le Wald­rand-Park­platz Radstein) und erspart Ihnen so den größeren Anstieg hinter Ebrach. Alternativ bietet sich die Hal­te­stel­le Ebrach Markt­platz an.

Karte

Karte

Radfahr­kar­te Teil 1 – Ebrach - Münsterschwarzach (22.05.2019)
Radfahr­kar­te Teil 2 und 3 – Münsterschwarzach - Dettelbach - Kitzingen - Marktbreit (22.05.2019)

Weg­be­schrei­bung

Weg­be­schrei­bung

Der Steigerwald-Express 990
Der Steigerwald-Express fährt 3-mal täglich an Sonn- und Fei­er­tagen vom 1.5–1.11. (nicht am 15.8., Maria Him­mel­fahrt) und bietet Platz für bis zu 20 Fahr­räder. E-Bikes können mit­ge­nom­men werden, jedoch unter Vorbehalt der technischen Möglichkeiten und Art des Fahrrades. Gruppen ab 6 Per­so­nen bitte bis spätestens Frei­tag 12 Uhr bei Om­ni­bus­ver­kehr Franken unter Tel. 09561 74924-84 anmelden.

Infos zur Anreise auch in unserem Frei­zeit­li­ni­enprospekt:

Frei­zeit­li­ni­e 990 - Der Steigerwald-Express
Hirschaid – Frensdorf – Pommersfelden – Mühlhausen – Schlüsselfeld bzw. Bam­berg – Frensdorf – Burgebrach – Burgwindheim – Ebrach
Ebrach Wald­randpark­platz Radstein
Aus­gangs­punkt

Verlaufsübersicht:

Ebrach, Radbus­hal­te­stel­le Wald­rand-Park­platz Radstein  (Baum­wip­fel­pfad) – Breitbach 3,0 km – Prichsenstadt 13,3 km – Schwarzach 23,3 km – Münsterschwarzach 23,9 km – Dettelbach 29,6 km – Mainstockheim (Bahn­hof) 34,0 km (Abzweig Bier­gar­ten „Roadhouse“ – Bahnweg + 0,5 km) – Kitzingen, Alte Mainbrücke 37,3 km –
Kitzingen (Bahn­hof) 38,4 km (Abzweig Kanzler-Stürzel-Straße + 0,8 km)– Sulzfeld 42,3 km – Segnitz 47,5 km – Marktbreit Bahn­hof 49,2 km

An den markierten Bahn­sta­ti­onen können Sie zum Abkürzen später in die Tour ein­stei­gen oder diese früher beenden und ein anderes Mal fortsetzen.

Ganz oben auf dem Baumwipfelplfad (05.06.2018, S. Dassler © VGN GmbH)

Bevor die Tour losgeht:

Der Baum­wip­fel­pfad
Bevor die Radtour losgeht, lohnt sich ein Besuch dieser Attraktion mit fantastischem Perspektivenwechsel. Besondere Baumblicke mal von oben, statt immer nur von unten!


Seit 2016 gibt es ihn, den Steigerwald-Baum­wip­fel­pfad, um eines der wertvollsten Laubwaldgebiete Deutschlands be­son­ders zu genießen. Über einen Kilometer, genau gesagt 1150 Meter, ist er lang. Sie spazieren darauf zumeist in den Kronen der Baumriesen auf 26 Meter Pfadhöhe.

Auf halben Weg geht’s dann spiralförmig immer weiter und weiter rundherum nach oben: Der korkenzieherartig angelegte Aussichtsturm ist 42 Meter hoch und bietet den vollen Über­blick über den Steigerwald und staunenswerte Einblicke in die uralten Buchenriesen.

Infos zum Thema Wald und Forstwirtschaft begleiten Sie dabei, eine Wipfel-App sorgt für Quizfragen, Spiele und Augmented Reality! Unten erwarten Sie dann noch ein Tiergehege für Rehe und Hirsche sowie ein Streichelzoo.

Geöffnet: vom 1.4.–31.10. von 9–18 Uhr und vom 1.11.–31.3. von 10–16 Uhr (witterungsbedingte Schließungen sind aus Si­cher­heits­grün­den möglich). An be­stimmten Terminen gibt es Abendöffnungen zum Sonnenuntergang, auch mit Live-Musik. Auch Greifvogelflugshows und Fledermauswan­de­rungen werden an­ge­boten. Näheres dazu sowie die Wipfel-App zum He­run­ter­la­den und eine Multimedia-Story der Bay­e­rischen Staatsforsten zum hautnahen Vorab-Erleben finden Sie unter www.baum­wip­fel­pfadsteigerwald.de

Tourenbeschreibung

Die Radtour startet auf dem Radweg gegenüber des Wald­rand-Park­platzes Radstein, in Startrich­tung auf der linken Stra­ßen­sei­te der B 22. Auf der linken Stra­ßen­sei­te der B 22 gibt’s gleich zu Beginn ein flottes Stück bergab durch den uralten wunderschönen Misch­wald.

Wer es zu schade findet, schnell daran vorbeizusausen, dem sei zum genussvollen Auftakt noch ein sehr in­te­res­santer Spa­zier­gang am Methusalempfad mit seinen uralten Bäumen empfohlen.

Radweg hinter Ebrach (05.06.2018, S. Dassler © VGN GmbH)

Der Methusalempfad (ca. 1,5 Std.)
Dorthin kommen wir (vor unserem Radtourstart) in der geraden Ver­län­ge­rung der Überquerungshilfe vom Park­platz Radstein her, also am kleinen Park­platz auf der anderen Stra­ßen­sei­te vorbei. Der Beginn ist an der Waldecke, markiert mit gelber E9 . Sehr in­te­res­sant läuft man auf steilerem Gelände mit Treppen und Stegen durch ver­schie­dene Waldzo­nen mit ungewöhnlichen Bäumen. Angenehm kühl und schattig ist’s hier im heißen Sommer! Ein rotes M kennzeichnet die Methusalem-Bäume mit ihren bizarrmarkanten Wuchsformen. Diese alten Bäume sind für das Ökosystem Wald von ganz besonderer Bedeutung, für zahl­reiche Pilze, Vögel und Insekten sind sie in großem Maße überlebenswichtig. Ein lohnenswerter Spa­zier­gang! Quelle: www.ebrach.de/Methusalempfad_Methusalempfad_137_kkmenue.html

E9 führt auch, nur wenige Meter weiter, zur „Samenplantage Kohlstein“, wo man frei stehende Elsbeeren durch Gewinnung von Saatgut zu er­hal­ten versucht. Die Elsbeere ist eine seltene und wertvolle Baumart, die erst im Alter von 20–25 Jahren erstmals blüht. Als trockentolerante Baumart ist sie für die Zukunft eine ökologisch und ökonomisch wertvolle Al­ter­na­ti­ve für Förster und Waldbesitzer. Hier wird auch Forschung über die Vermehrung und Genetik der Elsbeeren be­trie­ben. Quelle: www.lwf.bayern.de/waldbau-bergwald/waldbau/014677/index.php

Leicht und schnell geht’s nun auf dem gut ausgebauten Radweg abseits der Straße zunächst durch den Wald hinab und dann hinein in die freie Landschaft. Der Wald endet, Weitblick tut sich auf einmal auf! Drehen Sie sich doch nochmal um, denn hier ändert sich das Landschaftsbild total: Die bewaldeten Westhänge des Steigerwaldes weichen den Weinbergen, wir sind in „Weinfranken“ angekommen und bald auch in „Mainfranken“.

Unten an der Straße angekommen, geht es entgegen des Radweges nach rechts, nach Breitbach, dort an der Hauptstraße (B 22) nach links durch den Ort, am Straßenabzweig rechts (WW Oberschwarzach, 2 km) mit schönem Blick auf grafisch durchgestylt anmutende Weinberge.

Kammerforst heißt unser nächster Ort nach einem halben Kilometer zur Rechten, und so klein er auch ist, so viele Weinbauern hat er: „Weinbau, Weinkellerei, Weinstube, Gasthof ...“ lauten die vielen kleinen Hin­weis­schilder und verlocken zum Einkauf und zur Einkehr, im Herbst kommt noch Federweiser dazu, hier „Bremser“ genannt.

Der Bemser
Im Herbst, nach der Traubenlese, wird hier und andernorts auf unserer Tour der ganz junge Wein, der frisch gärende Traubensaft aus neuer Ernte an­ge­boten: der „Bremser“! Probieren Sie ihn, denn echter Frän­kischer Bremser und ein Stück Zwiebelkuchen dazu, das ist schon was Feines!

Wir folgen der kurvenreichen Hauptstraße ins nahe Oberschwarzach. Die katholische Kirche St. Peter und Paul thront erhöht in der Orts­mit­te, im Inneren mit barocker Ausstattung und mit modernen Gemälden im Rückraum. Die besondere Attraktion aber ist das unter Ensembleschutz stehende Julius-Echter-Schloss mit seinen markanten Rundtürmen, wo wir direkt vorbeikommen.

Das Julius-Echter-Schloss
Das Renaissance-Schloss mit Stufengiebel und Rundtürmen war einst Amtshaus des Bistums Würzburg sowie der Sitz eines Hochgerichts und auch Zehntstelle. Im Kerkerturm sind noch die alten Gefangenen-Ritzzeichen zu sehen. Der Förderverein Schloss Oberschwarzach kümmert sich intensiv um den Erhalt des Schlosses, das in Besitz der Öf­fent­lichkeit bleiben soll und mit großer Bürgerbeteiligung möglichst intensiv genutzt wird, so auch beim Oberschwarzacher Weinfest Anfang Juli. Führungen und weitere schöne Ver­an­stal­tungen mit Musik und Literatur füllen es mit Leben. Quelle und Infos, auch zur bewegten Geschichte des Schosses: www.fv-schloss-oberschwarzach.de

Unübersehbar türmt sich der Stollberg mit seinen 476 hm im Nordosten des Ortes auf, immerhin 200 Hö­hen­me­ter über uns. Einst von der mächtigen Stollburg aus dem 12. Jh. gekrönt, gilt er als die höchstgelegene Weinlage Frankens. Minnesänger Walther von der Vogelweide soll hier geboren sein, Reste des achteckigen Bergfriedes mit seinen bis zu 2,5 m dicken Mauern sind noch vorhanden.

An der Kreu­zung kurz vor Ortsende fahren wir nach links in die Bimbacher Straße (Radweg Bimbach) und folgen zackenreich den Radweg­wei­sern (ohne Radweg­zei­chen ge­ra­de­aus, bzw. auf dem kurvenreichen Hauptweg bleiben). Das Flüsschen zur Rechten neben uns ist übrigens die Schwarzach, wir folgen ihr zunächst, ver­las­sen sie dann für einen Zacken nach Prichsenstadt, bevor sie uns ab Laub wieder bis Münsterschwarzach begleitet und in den Main fließt.

Wir fahren bald am Grundsee vorbei, dann kurz etwas holprig und sandig hinauf, an der Straße links und vor zur B 22, die wir ge­ra­de­aus queren (WW Neudorf).

Nach links nochmal ein schöner Blick hinüber zu den markant gemusterten Weinbergen: „Der Stollberg scho vo weithar grüßt“, wie auch ein altes Sprichwort sagt.

Hügellandschaft (05.06.2018, S. Dassler © VGN GmbH)

In Neudorf der Hauptstraße folgen, dann rechts (Radweg Prichsenstadt, 5 km). Im Ort an einem alten Brunnen zur Rechten ist der Radweg Prichsenstadt; 4,7 km nach links eventuell durch Blätter verdeckt (!). Nun den Radweg­wei­sern
(bzw. ge­ra­de­aus oder dem Hauptweg) folgen.

Ab­wechs­lungs­reich geht’s durch ein schönes Wald­stück, dann wieder über offene, sanft hügelige Landschaft mit Blick über Wiesen und Wälder an zahl­reichen Obstbäumen vorbei. Mit Radwe­ge­zei­chen nach mehreren Ecken schließ­lich holprig unter der B 286 hindurch, nach dem Weiher zur Linken nach links (Radweg Kitzingen, 20 km) und in das mittelalterliche Prichsenstadt hinein, das mit seinen winkligen Gassen, Fach­werk­häusern und Weinschänken auf die Be­su­cher eine besondere Faszination ausübt. Aber auch Frisches vom Feld wird hier ab Hof verkauft.

Der Turm am Beginn der Stadtmauer – vor uns am Südosteck – ist der Eulenturm. Die Rechtskurve hier führt in die verkehrsberuhigte Alt­stadt, hindurch geht’s auf der gepflasterten Hauptstraße und durch zwei Tortürme wieder hinaus, an zahl­reichen Weingütern und Gasthäusern vorbei. Nach dem zweiten Tordurchgang die Straße queren und ge­ra­de­aus (WW Laub, 2 km) auf dem kleinen Autosträßchen nach Laub (Radweg nach rechts bleibt unbeachtet).

Prichsenstadt
Der Eulenturm beherbergte einst die Stadtknechte, und zwar in einer Wohnung aus dem Jahre 1597. Diese hatten für Ruhe und Ordnung in den Wirthäusern zu sorgen und sollten auch den Verbrechern und Unruhestiftern in den Gassen das Handwerk legen. Als Gefängnis wurde der Eulenturm noch im 17. Jh. genutzt, ebenerdig gab es da kein Entkommen mehr, denn die Verbrecher wurden mit einem Seil hinaufgezogen bzw. hinabgelassen, und wer zum Tode verurteilt wurde, musste durch die „Arme Sündergasse“ aus der Stadt hinaus zum Galgen ...

Wären da nicht die vielen Verkehrszeichen, PKWs und Satellitenschüsseln, man könnte sich ins Mittelalter zurückversetzt fühlen: Türme, die alte Stadtmauer, Fach­werk­häuser, Kopfsteinpflaster überall im alten Orts­kern, da und dort ein steinerner Brunnen und manches mehr geben einen reichen Einblick in die Zeit- und Kulturgeschichte. Noch bis 1933 wurde übrigens am Westtor, flankiert von mächtigen Rundtürmen, Pflasterzoll für Fuhrwerke aller Art erhoben – auch für Fahr­räder. Die Höhe des Zolls richtete sich nach der Beladung.

Am Karlsplatz ragt der alte Stadtturm mit seinen 47 Metern auffällig mitten im Ort hervor, mit Zeltdach, Laterne und Wetterfahne, ursprünglich ein Teil des ersten Stadtmauerringes. Hier steht auch die „Alte Schmiede“, 1242 errichtet und damit das älteste er­hal­tene Gebäude der Stadt. Kupferschmiede, Hufschmiedewerkstatt, Rüst- und Zeughaus waren im Laufe der Zeit weitere Funktionen des heutigen Hotels. Eben­falls am Karlsplatz ist das altehrwürdige Rathaus von 1488, 2007/08 schön saniert mit wiederhergestellter offener Eingangshalle, ähnlich wie vor über 500 Jahren.

Die Flurwächter im „Flurersturm“ in der Kirchgasse hatten auf den Pfarrgarten zu achten sowie auf Äcker, Obstgärten, Wiesen und Weinberge. Auch hier gab es eine Arrestzelle, das „Narrenhaus“, wo noch bis ins 19. Jh. Randalierer und Schulschwänzer eingesperrt wurden.

Das his­to­rische Gast­haus „Zum Storch“ von 1658 in der Luitpoldstraße 5/7 war einst eine Brauerei und Erbschenkstatt. Gegenüber ein­fachen Wein- und Bierschänken hatte diese ein Privileg: Sie durfte ihre Gäste mit warmen Speisen verköstigen, Fremde beherbergen und außerdem be­son­ders feierliche Gastmähler abhalten. Bis 1915 belieferte die Brauerei noch bis zu elf außerörtliche Schankstätten. Davon zeugt auch der Braustern, der heute noch als Ausleger an der Wirtschaft hängt!

Quelle und Infos, auch zu Ver­an­stal­tungen, Winzern und Wein­pro­ben:
www.prichsenstadt.de/wein___tourismus.html

His­to­rischer Stadtrund­gang: Eine Reise durch die Geschichte und Lebensart der frän­kischen Kultur in Prichsenstadt:www.prichsenstadt.de/download/his­to­rischer_stadtrund­gang_homepage.pdf

Beim Ort linksabbiegend nach Laub hinein, an der Kreu­zung nach rechts auf die Kirche zu und 50 m vor der Kirche links (Radweg Schwarzach; 7,7 km).

Mit dem Flüsschen Schwarzach zur Rechten nach Reupelsdorf hinein und ge­ra­de­aus auf der Hauptstraße (B 22) hindurch. Nach Ortsende auf dem linksseitigen Radweg nach Düllstadt, 1 km später folgt Schwarzach. Mit Radwe­ge­zei­chen nach rechts in den Ort hinein und durch die lange Bam­berger Straße. Mit einem Blick nach rechts sind die bekannten vier Türme des Klosters Münsterschwarzach bereits zu erhaschen.

Blick aufs Kloster Münzerschwarzach (05.06.2018, S. Dassler © VGN GmbH)

Die Orts­mit­te am Markt­platz wurde 2012/13 künstlerisch mit einer Brunnenlandschaft neu gestaltet, wobei die sechs Steinquader die sechs Ortsteile symbolisieren. Der Main ist als Wasserlauf dargestellt, die Schwarzach und der Silberbach münden hier hinein. Durchquert wurden die Bachläufe damals öfters auf Stelzen ... (siehe Infotafel).

Wir biegen hier am Markt­platz nach rechts (ohne Radwe­ge­zei­chen) zum Kloster Münsterschwarzach ab. Zum Kloster ge­hö­ren neben der Abteikirche auch ein großer Klosterladen mit Buchhandlung und Fair-Trade-Produkten, Klostermetzgerei, -bäckerei, Parkanlagen, Gästehäuser für „Kloster auf Zeit“ etc. Einen Radständer finden Sie nach dem Torhausdurchgang rechts, Ihre Trinkflaschen können Sie am tiefen Brunnen im Raum beim Eingang von Klosterpforte und In­for­ma­ti­onszentrum mit frischem Wasser („Lebendiges Wasser aus 80 m Tiefe“) auffüllen.

Unser Weg geht auf der anderen Stra­ßen­sei­te weiter: Gegenüber der Klosterbäckerei und -metzgerei, vor dem Gast­haus zum Benediktiner nach links in den Weideweg einbiegen.

Münsterschwarzach
Karolinger gründeten das erste Kloster um 780 als so­ge­nanntes Eigenkloster und als Frauenkloster, deren Äbtissinnen Töchter kaiserlicher Familien waren. Die erste Klosterkirche folgte 788, die weiteren Kirchenneubauten waren nicht so schlicht wie der heutige Bau von 1938: 1066 wurde eine frühromanische Basilika erbaut, nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg entstand 1743 eine prächtige Barockbasilika als großartiger Kuppelbau nach Plänen von Balthasar Neumann. Im Rahmen der Säkularisation 1803 wurde auch dieses Kloster aufgelöst, die Basilika 1810 durch Blitzschlag beschädigt und im Jahre 1825 leider voll­stän­dig abgebrochen. 1913 übernahmen Benediktiner die Anlage, der auch heute noch 150 Mönche ange­hö­ren, darunter Anselm Grün, bekannt als Autor spiritueller Bücher und Kursleiter zahl­reicher Seminare. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Abtei_Münsterschwarzach

Eine rote Schlangenlinie führt uns an Wiesen vorbei zum neu gestalteten Frei­zeitgelände, wo die Schwarzach in den Main fließt.

Hier links, auf die Aus­sichts­platt­form zu und weiter vor zur Mainbrücke, die wir mit einer 180°-Kehre über­que­ren ( Dettelbach; 4,2 km / Kitzingen; 11,9 km). Wie breit der Main hier ist!

Nun geht es auf dem Mainradweg ent­lang der Staatstraße bis Dettelbach.

Beim Edeka-Einkaufsmarkt nicht links abbiegen, sondern ge­ra­de­aus (Radweg Stadtmitte). An der Kreu­zung über die Neuseser Straße weiter ge­ra­de­aus die Bam­berger Straße ent­lang und auf Straßenpflaster in die Alt­stadt.

Nach der Stadtapotheke zur Linken geht unser Weiterweg nach links in die Maingasse. Zuvor machen wir ein Abstecher nach rechts.

Abstecher: Dettelbach
Der Abstecher nach rechts über den Markt ins his­to­rische Zentrum auf die Pfarrkirche zu ist unbedingt emp­feh­lens­wert. Verwinkeltes Fachwerk, barocke Bauformen und auch der Pranger an der Kirchentreppe laden zum Erforschen ein. Viele kleine Winzer gibt es hier, die den „Dettelbacher“ in vielen feinen Geschmacksnuancen erzeugen. Das Alt­stadtfest findet über Fronleichnam statt, das Kirch­weihfest, bei dem man den Wein in den lauschigen Innenhöfen der Erzeuger genießen kann, um den letzten Sonn­tag im Au­gust. Quelle und Infos: www.frankentourismus.de/orte/dettelbach-152

Die Maingasse vor, an der Straße „Am Bach“ nach links, die nächste rechts in die Mainstockheimer Straße (Radweg Kitzingen; 7,5 km), darauf gut ausgeschildert zum Main hinüber und an Mainstockheim (Bahn­an­schluss R1 ab Abzweig Bier­gar­ten Roadhouse Bahnweg) vorbei nach Kitzingen.

Kitzingen
Schon 745 bestand laut Beschreibung eines Abtes ein Kloster, das „Chitzzinga monasterium“, dessen Weinkeller, der „Alte Klosterkeller“, auch heute noch die Rolle Kitzingens als alte Weinhandelsstadt bezeugt. 1482 wurde hier das älteste deutsche Weingesetz erlassen, zeitweise war der berühmte Frankenwein die Haupteinnahmequelle der Stadt, damals wie heute ein Genuss!

Zu sehen gibt’s neben altertümlichen Fach­werk­häusern, das Renaissance-Rathaus, die „Alte Mainbrücke“, die nur für Fußgänger und Radfahrer frei ist, die berühmte Kreuzkapelle von Balthasar Neumann und zahl­reiche Türme. Be­son­ders der Falterturm, mit seiner schiefen Haube, das Wahrzeichen der Stadt, fällt ins Auge. Warum der so schief ist? Es wird gemunkelt, der exzellente Wein habe auch den Bauarbeitern vortrefflich gemundet, es ging lustig zu, es wurde immer lustiger, die Laune stieg und stieg, übermütig setzte man Stein auf Stein und mischte den Mörtel auch mit Wein …

Im Falterturm drinnen war bis 2010 noch eine Be­son­der­heit: das Deutsche Fastnachtmuseum, das nun in die Luitpoldstraße 4 umgezogen ist. Neuerdings gibt es dort, neben zahl­reichen anderen Ver­an­stal­tungen, auch eine „Narren-Akademie“, denn auch Narren müssen einiges lernen. Experten der Deutschen Fastnachtakademie geben ihr Wissen in Sachen Brauchtum, Da­ten­schutz, Steuerangelegenheiten und auch Witze weiter, siehewww.deutsches-fastnachtmuseum.byseum.de Quelle und Infos: www.frankentourismus.de/orte/kitzingen-264

Kitzingen
Se­hens­wür­dig­keiten & Stadt­plan, der fastnachtsfrohen Weinhandelsstadt

In Kitzingen folgen wir dem Radweg­zei­chen Stadtmitte, wir bleiben also auf dem schönen Weg am Mainufer bis ca. 100 m vor der Alten Mainbrücke.

Mainbrücke (05.06.2018, S. Dassler © VGN GmbH)

Nach einem Abstecher auf die Alte Mainbrücke und/oder in die his­to­rische In­nen­stadt und vielleicht auch zum Deutschen Fastnachtmuseum ( VGN
Rabatt VGN-Rabatt auf den Ein­tritts­preis gegen Vorlage eines gültigen Tickets!) geht es dann wieder hier weiter.

Abstecher: Alte Mainbrücke
Für den Abstecher geht’s 100 m vor der Alten Mainbrücke nach rechts, dann links – und nun Ihr Rad am besten die paar Meter vor zur Alten Mainbrücke auf dem linksseitigen Gehsteig schieben. Am Fuße der Brücke ist auch die Tourist-Info, auf der anderen Seite der Straße beginnt die Fußgängerzone, eine Ladesta­ti­on für Elektrofahr­zeuge sowie ein Gepäcksafe für unbeschwertes Herumbummeln sind auch da.

Wenn Sie zum Bahn­hof R1 möchten, dann fahren Sie am besten noch ca. 1,1 km am Mainufer weiter, dann rechts über die Kanzler-Stürzel-Straße und den Amalienweg immer ge­ra­de­aus dorthin (ge­samt: knapp 2 km).

Nach Abstecher und Stadtbesichtigung fahren wir unter der Alten Mainbrücke hindurch (Radweg Sulzfeld). Nach weiteren 1,7 km am Mainufer wechselt der Radweg auf die andere Stra­ßen­sei­te und geht hoch zur Brücke. Hier WW Sulzberg folgen (nicht über die Mainbrücke). Am nächsten Abzweig (WW Hafen-Ge­wer­be­ge­biet) fahren wir ohne Radwe­ge­zei­chen rechts (und sparen uns damit ein Stück der lauten Staatsstraße). Es geht fast 1 km immer ge­ra­de­aus und schließ­lich mit einer Rechtskurve wieder nach links auf die Staatsstraße, die wir aber nach 450 m wieder nach links ver­las­sen (Radweg Sulzfeld). Noch 1,3 km zwischen Main und den Weinbergen, dann sind wir schon vor den Toren Sulzfelds.

Beim grau-weiß gestreiften Kiosk ist gegenüber das Obere Maintor von 1575, ein ehemaliger Polizeidienerturm. Hier geht’s hinein in das idyl­lische Winzerdorf.

Berühmt sind die Weinlagen Maustal und Cyriakusberg, die Sie natürlich auch gleich hier probieren können. Spezielle Weintage mit Open-Air-Classic-Konzert im Pfarrgarten gibt’s am 3. Wo­chen­en­de im Juli, das traditionelle Straßenweinfest in den his­to­rischen Gassen um das Rathaus ist am 1. Wo­chen­en­de im Au­gust, dazu noch weitere Feste! Noch eine Be­son­der­heit gilt hier am Erfindungsort der Meterbratwurst: Passen Sie auf, wenn Sie eine Bratwurst bestellen, wenn Sie „eine“ ordern, bekommen Sie einen ganzen Meter! Halbe Meter sind übliche Portionen – und werden zu einer Schnecke gerollt serviert, nicht nur mit Kraut, sondern auch mit Kloß und Soß.

Mahlzeit (05.06.2018, S. Dassler © VGN GmbH)

Sulzfeld
Auch vor über 1000 Jahren wurden schon Urkunden gefälscht, weshalb man glaubte, im Jahre 2015 eine große 1100-Jahre-Feier veranstalten zu können, was sich als falsch erwies. Die Feier wurde abgeblasen – eine gefälschte (!) kirchliche Urkunde aus dem Jahre 1007 gilt nun als ältester Nach­weis Sulzfelds. Wie auch immer, die mittelalterliche Befestigungsanlage mit ihren 21 Türmen ist staunenswert und fast voll­stän­dig er­hal­ten. Und jeder Turm schaut anders aus, teilweise sind sie noch bewohnt. Der Befestigungsturm mit aufgesetzter Walmdachstube, zum Wohnturm ausgebaut, aus dem 15./16. Jahrhundert in der Maingasse 20a heißt lustigerweise Kuckucksnest, ein Russentürmle ist ebenso dabei wie ein Jocklerturm – und der Gefängnisturm fehlt auch nicht! Allein 38 denk­malwürdige Objekte zählt die Stadtbefestigung.

Frän­kisches Fachwerk, oft aus dem 17. und 18. Jahrhundert, geschmückt mit barocken Hausfiguren, Brunnen, typische Staffelgiebel und lauschige kleine Gassen laden zum Bummeln und Ver­wei­len ein. Glücklicherweise führt die Hauptdurchgangsstraße nicht durch den alten Orts­kern, sondern unten am Main ent­lang. Auch die alte Pflasterung ist er­hal­ten, in­te­res­sante Gabelungen und Kreu­zungen, verbunden mit den Niveauunterschieden der Hanglage sorgen für immer neue Blickwinkel, fast bei jedem Schritt. Die Baudenk­malsliste zählt weit über 100 beachtenswerte Objekte (neben denen der Stadtbefestigung), dabei hat der Ort weniger als 1300 Einwohner! Quelle und Info zu den Baudenkmälern siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmäler_in_Sulzfeld_am_Main Weinfeste und weitere Ver­an­stal­tungen: www.sulzfeld-main.de/ver­an­stal­tungen

Wir ver­las­sen die engen Gassen durch das Untere Tor, müssen dann auf der Staatsstraße etwa 50 m zurück, bevor es beim Park­platz wieder auf den Radweg am Main geht (Radweg Segnitz / Marktbreit ). Bestens ausgeschildert erreichen wir – um einige Ecken und Zacken herum, an kleinstrukturierten Gemüsefeldern vorbei – Segnitz.

Drüben auf der anderen Mainseite ist unser Ziel: Marktbreit! Beim Wohnmobil-Stellplatz 180° scharf links herum, vor zum Kreisverkehr und über die Brücke. Nach der Brücke gleich wieder rechts und hinunter zum Main, am Mainufer bleiben. Es geht an der Schiffsanlegestelle vorbei und vor zu einem wuchtigen Rundbau, 16 m hoch und 9,2 m im Durchmesser ...

Der alte Kranen von Marktbreit
Ein Blick durchs Fensterchen an der rotbraunen Tür offenbart, erhellt von elektrischem Licht, das Innere: Ein großes Holzrad – ein Tretkran! Und zwar aus bestem Eichenholz mit Doppelräder-Triebwerk zum Antrieb des Kranen, der damals so bedeutend für den Warenumschlag war. Das kleine Marktbreit war nämlich einer der wichtigsten Binnenhäfen im deutschen Raum. So wichtig, dass sogar von „Würzburg bei Marktbreit“ die Rede war. Der Fürst Johann Adam v. Schwarzenberg ließ den Radkran 1784 bauen – blitzschnell und aufwändig aus Stein, als Nachfolger für den vom Hochwasser weggeschwemmten alten Holzkran. Sonst wären womöglich in Wien den berühmten Kaffeehäusern die Kaffeebohnen für die Versorgung der Literaten und Schriftsteller ausgegangen! Warum? Kaffee, der aus Übersee kam und für die Donaumonarchie gedacht war, wurde in Holland auf Binnenschiffe umgeschlagen und kam über den Rhein und Main bis nach Marktbreit. Hier musste der Kaffee – und natürlich auch Salz, Eisen und diverse Kolonialwaren – mit ebendiesem Kranen leis­tungs­fä­hig auf Fuhrwerke umgeladen werden. Auf dem kürzestem Landweg ging’s dann zur Schiffsverladung an die Donau. Dieses beeindruckende Industriedenk­mal florierender Handelsver­bin­dungen am Main war noch bis 1899 in Betrieb und ist eines der Wahrzeichen von Marktbreit. Quelle: https://marktbreit.mooo.bi/stadtfuehrung/alter-kranen/
Die ge­samte Stadtführung mit den wichtigsten POIs sowie Bildern und Videos zum Vorab-Einstimmen auf die Alt­stadt finden Sie unter: https://marktbreit.mooo.bi/stadtfuehrung/

Das ma­le­rische Städtchen Marktbreit hat aber noch mehr zu bieten. Hinüber in die Alt­stadt geht’s am besten 30 m weiter vorne: Nach links über den Park­platz (mit absperrbaren Boxen fürs Rad samt Gepäck sowie E-Bike-Ladesta­ti­onen), dann leicht links versetzt mit der Druckknopfampel die Staatstraße queren.

Bar­ri­e­re­frei und mit in­te­res­santen Einblicken schieben wir das Rad nach der Querung der Straße ge­ra­de­aus in den Fußweg, der einen Rechtsknick macht und über das kleine Brückchen über den Breitbach führt, mit einem Blick auf moderne Kunstobjekte. Danach gleich wieder links – und wir stehen vor dem Schwarzen Turm.

Rechts versetzt am Rathaus vorbei und ge­ra­de­aus vor zur Marktstraße. Hier geht’s rechts weiter. Aber zuvor machen wir noch einen 20-m-Abstecher nach links zum berühmten Malerwinkel – mit dem Malerwinkelhaus und dem Maintor davor.

Wir drehen wieder um und kommen durch die Marktstraße, an barocken Handelshäusern vorbei, zum Seinsheimischen Schloss, 1580 als Stadtschloss und Witwensitz im Renaissancestil erbaut, mit Café und Weinstube.

Es gibt noch manches andere zu entdecken. Zum Bahn­hof ist es ein knapper halber Kilometer von hier – und einige Hö­hen­me­ter aufwärts: Nach dem Schloss links, an der Kirche St. Nicolai vorbei, ge­ra­de­aus die Pfarrgasse hoch, an der Schule rechts in die Fleischmannstraße, am Fluresturm vorbei, danach links. Oben an der Staatsstraße sind die Gleise schon sichtbar, hier wieder links und über den Park­platz zum Bahn­hof.

Gut zu wissen für Ihre Heimfahrt! Von Marktbreit nach Nürn­berg geht’s über Ans­bach mit durchgehender VGN-Ver­bin­dung R8.

Denken Sie aber bitte bei anderen Fahrtzielen daran, dass z. B. Würzburg nicht im VGN liegt und VGN-Fahr­kar­ten bei Zugver­bin­dungen über Würzburg eine Lücke im Gel­tungs­be­reich aufweisen. Weichen Sie ggf. bitte auf Ver­bin­dungen aus, die komplett im VGN-Gel­tungs­be­reich liegen. VGNVer­bin­dungen sind sowohl in der VGN-Auskunft als auch bei der DB-Auskunft ge­kenn­zeich­net.

Marktbreit Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Einkehren

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Detaillierte In­for­ma­ti­onen und zahl­reiche Ein­kehr­tipps finden Sie in unserem Ringbuch zum Download.

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Impressionen

Kommentare

Kommentare

12. August 2019 22:50 Uhr, RR, Nürnberg

Main und Wein sind immer wieder lohnend! Bei Westwind würde ich die Strecke allerdings in der Gegenrichtung fahren (denn niemand fährt gern ständig "gegen den Wind").
Wer die Tour (z.B. mangels Busverbindung) ab Ebrach bis nach Hirschaid (S1/R2) verlängern möchte - oder muss, findet hier schon die passenden Daten:
https://www.vgn.de/radfahren/fuenf_fluesse
Mittlerweile ist sogar eine Abkürzung möglich, wenn man als Startpunkt Buchbrunn-Mainstockheim (R 1) wählt.

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