Steckbrief

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Informationen zur Radtour

Thema Familienausflug
Region Fränkisches Seenland, Städteregion Nürnberg
Linien R9 S2
Länge ca. 27,2 km

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Landschaft
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Gastronomie
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An­spruch / Kondition
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Höhenprofil

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Oasensuche Tour 4 - Seeblick und Mühlen

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Vorwort

Vorwort

Es gibt Tage, an denen die Zeit „verfliegt“. Wir prophezeien, dass dies heute der Fall sein wird. So viele Oasen und An­ge­bote für spannende und über­ra­schende Erlebnisse lassen sich kaum in eine Tagestour „hineinpacken“.

Das sollte sich jeder schon bei der Tourenplanung klar machen und ent­spre­chend eine Vorauswahl treffen, ob die Oasen am Rothsee, der Erlebnisbauernhof Auhof oder die An­ge­bote in der schönen Stadt Hilpoltstein im Vordergrund stehen sollen.

Die Wege dahin sind gefahrlos zu befahren. Außer in den Orts­durch­fahrten von Hilpoltstein, Eckersmühlen und Roth sind wir auf abgetrennten oder „autofreien“ Radwegen un­ter­wegs.

Da man die Tour gut teilen kann (Hilpoltstein, Eckersmühlen), lässt sich die „Erlebnisflut“ natürlich auch gut auf mehrere Etappen aufteilen. Dann kann diese ab­wechs­lungs­reiche Tour sicher auch von kleineren Kindern gut bewältigt werden.

Karte

Karte

Karte Tour 4 – Allersberg - Roth (22.02.2018)

Tourbeschreibung

Tourbeschreibung

Wegverlauf Tour 4 (22.02.2018, VGN © VGN GmbH)

Profil (Wegbe­schaf­fen­heit)

Überwiegend Wege mit festem Belag, z. T. wassergebundene Wege/Forst­wege (Rothsee, MD-Kanal, Stre­cken­ab­schnitt von Hilpoltstein bis Roth durch die Wasserschutzgebiete).

Allersberg Bahn­hof
Zum Start­punkt der Radtour

Los geht's: Von Allersberg zum Rothsee

Eine Oasentour vom Feinsten! Heute ist eher fraglich, ob alle am Weg liegenden Oasen in den Tagesplan zu integrieren sein werden ...

Leider gibt es bei der Anfahrt mit der R9 unter ungünstigen Umständen schon ein Problem: Die superschnelle Ver­bin­dung von Nürn­berg nach Allersberg mit dem München-Nürn­berg-Express (Regional-Express) hat ihre Tücken. Die Plätze für Fahr­räder sind streng limitiert. Kein Diskussionsspielraum (aus Si­cher­heits­grün­den). Für größere Gruppen und zu Haupt­ver­kehrs­zeiten in der Sommersaison kann es da zu Problemen kommen, wenn die Stellplätze nicht ausreichen.

Bitte schon bei der Planung berück­sichtigen und besser die RB-Ver­bin­dungen nach Allersberg wählen, bei denen es keine Platzprobleme gibt! Ohne Zwischenhalt starten wir nach sensationell kurzer Fahr­zeit von 17 Mi­nu­ten zu unserer Tour am Bahn­hof Allersberg. Von Allersberg sehen wir al­ler­dings nichts, denn der Ort selbst liegt ca. 2 km entfernt. Dafür liegt der Rothsee als erstes Zwischenziel direkt südlich des Bahn­hofs. Auf geht’s also: Über die Rampe vom Bahn­steig zum Park­platz und dann mit guter Beschilderung in Fahrt­rich­tung (von Nürn­berg aus) weiter Rich­tung Rothsee. Präzise Wegweisung – kein Erklärungsbedarf.

Der Rothsee ist auf beiden Seiten befahrbar. Jede Seite hat ihre besonderen Se­hens­wür­dig­keiten. Also bitte selbst erkunden. Auf die nördliche Uferseite geht es mit der Beschilderung nach Fischhof (bereits vor dem Park­platz nach rechts).

Wir bevorzugen hier die südliche Seite. Dazu erst nach dem Park­platz rechts abbiegen nach Polsdorf. Der Radweg zweigt sehr bald nach rechts von der Straße ab und führt direkt zum Seeufer (Na­tur­schutz­ge­biet und Ruhezone – Betretungsverbot). Dafür im Vorbeifahren schöne Ausblicke über den See.

Nach der Brücke in Grashof erreichen wir das Seezentrum Polsdorf auf der südlichen Seite (mit Gaststätte, Badestrand, Duschanlagen, Spielplatz und allem, was man sich für einen Badeaufenthalt wünscht). Schon Zeit für eine Rast oder ein Bad? Nur zu!

Danach weiter zur Staumauer, die beide Seehälften trennt. Auch hier die Wahlmöglichkeit für jede Seeseite zur weiteren Befahrung. Da der Weg auf der Südseite teils abseits des Sees und durch Wald verläuft, folgen wir dem Radweg ent­lang der Staumauer auf die Nordseite. Die „Sonnenseite“ ist offener und führt meist direkt am See ent­lang. Unser Favorit!

Am Seeende nach einem Wald­stück dann der Schwenk nach Süden und mit schönem Ausblick auf das Vogelschutzgebiet auf dem Damm in Rich­tung Seezentrum Heuberg. Hier „Oasenschwemme“: Sandstrand zum Baden, Cafeteria mit Ein­kehr­mög­lich­keit, ein großer Spielplatz mit ab­wechs­lungs­reichen Geräten – und vor allem die Umweltsta­ti­on mit vielen Unterhaltungs- und Lernan­ge­boten (unter anderem ein Wasserspielplatz). Diese sind leider nur während der Öffn­ungs­zeiten zugänglich.

Vom Rothsee nach Hilpoltstein

Wir haben aber noch mehr vor und ziehen weiter (wie die Karawane, die eine Oase auch wieder verlässt). Am besten ein Stück des Wegs am Damm zurück und dann vor dem Wasserkraftwerk an der Kleinen Roth nach links in Rich­tung der Schleuse Eckersmühlen am Main-Donau-Kanal (schon in Sichtweite). Direkt vor der Schleuse über­que­ren wir den Kanal.

Hier gibt es eine „Be­su­cherplattform“ (Beschilderung), die einen guten Über­blick über die technischen Anlagen der riesigen Schleuse gewährt. Vielleicht ist sogar gerade ein Schleusenvorgang zu beobachten.

Danach auf dem „Betriebsweg“ nach links zum Ufer des Kanals, dem wir nun folgen (Beschilderung: Radwan­der­weg Altmühltal). Unter der ersten Brücke durch, danach vorbei am Wohnmobilstandplatz und an den Betriebsgebäuden der Schifffahrtsver­wal­tung weiter in Rich­tung der nächsten Straßenbrücke. Direkt nach dieser Brücke (mit Beschilderung zum Erlebnisbauernhof Auhof) biegen wir nach rechts ab und folgen dem Straßenverlauf in Rich­tung Auhof. Der Weg zu unserer nächsten Oase – dem Erlebnisbauernhof – ist gut beschildert. Wir finden hier während der Öffn­ungs­zeiten einen beliebten Treffpunkt für Jung und Alt mit einladendem Bier­gar­ten, riesigem Spielplatz, Stallungen und vielem mehr.

Schon wieder könnten wir Stunden hier verbringen – und die Wei­ter­fahrt fällt schwer. Dazu geht es zurück bis zum Gartenmarkt und dem Park­platz.

Auf einem Rad-/Fußweg fahren wir nach links „autofrei“ in Rich­tung der In­nen­stadt von Hilpoltstein. Die Badstraße führt danach vorbei an weiteren Frei­zeiteinrich­tungen (Bolzplatz, Skateplatz, Basketballfeld) und zum Hilpoltsteiner Schwimmbad. Schließ­lich mündet sie in die Johann-Friedrich-Straße.

Direkt vor uns befindet sich der Stadtweiher mit idyl­lischer Grünanlage. Eine weitere Oase, zumal nahe des Sees ein weiterer schön angelegter Spielplatz zur Rast einlädt. Langsam wird die Zeit knapp und wir fragen uns, ob der Weg nach Roth wohl noch zu schaffen sein wird oder wir die Fahrt schon in Hilpoltstein beenden sollten. Wie auch immer: Der Weg bleibt der gleiche – nämlich zum Bahn­hof Hilpoltstein. Vom südwestlichen Ende des Stadtweihers führt ein Radweg weiter durch die schöne Parkanlage zu einer Un­ter­füh­rung des Alt­stadtrings. Auf der anderen Seite links halten, dann ist der Bahn­hof bald in Sichtweite.

Abkürzungsmöglichkeit
Die R61 bringt uns bei Bedarf nach Roth, wo wir die S-Bahn S2 zur Heimfahrt nutzen können.

Von Hilpoltstein nach Roth

Wir beschließen aber, uns das Ziel unserer Tour „per Rad“ zu erarbeiten. Also fahren wir am Bahn­hof vorbei und folgen der Bahn­hof­stra­ße stadt­aus­wärts.

Im Wesentlichen verläuft unser Weg dabei parallel zur Bahnstrecke nach Roth, auf die wir später wieder treffen werden. An der Seitzenmühle nach links. Der beschilderte Radweg führt hier weiter in südlicher Rich­tung. Wir biegen jedoch am folgenden Abzweig rechts ab zur Paulusmühle.

Daran vorbei bis zum nächsten Abzweig. Das asphaltierte Sträßchen führt nach rechts. Wir bleiben aber in Fahrt­rich­tung und fahren auf dem breiten Forst­weg (wassergebundener Weg bzw. geschottert) weiter. Diese Rich­tung und den Wegverlauf behalten wir kontinuierlich bei (ohne Markierung), bis wir nach Wallersbach kommen. Ab hier ist die Straße wieder asphaltiert bis nach Eckersmühlen.

Abkürzungsmöglichkeit
In Eckersmühlen befindet sich ein weiterer Hal­te­punkt der R61 nach Roth.

In Eckersmühlen biegen wir vom Wallersbacher Weg alsbald nach rechts ab (Am Föhrenbaum) und fahren weiter bis zur Wernsbacher Straße. Hier nach rechts über den Bahnübergang und weiter vorsichtig ent­lang der Hauptstraße ( ohne Radweg) bis zur Gaststätte „Posthorn“. Glücklicherweise können wir nun die nach rechts abknickende Vorfahrtstraße ver­las­sen und ge­ra­de­aus in die Ringstraße fahren. Kurz danach auf einem unscheinbaren Pfad nach rechts über einen Steg, der die Roth überquert. Danach nach links und mit Radwegweisung immer weiter in Rich­tung Roth. Auf diesem Weg über Hofstetten an einer Deponie vorbei, kontinuierlich weiter durch ein Wasserschutzgebiet. Schließ­lich stoßen wir wieder auf eine asphaltierte Straße (Rothgrund) und folgen dieser nach links. Weiter in Fahrt­rich­tung unterqueren wir die Bun­des­stra­ße 2 (davor: das Feuersteinwehr an der Roth). An der ersten Abzweigung nach der Un­ter­füh­rung (Am Espan) fahren wir nach links und bis zur Hilpoltsteiner Straße.

Hier nach rechts und am folgenden Bahnübergang (links der Straße) über­que­ren wir die Gleise. Direkt nach dem Bahnübergang mit Beschilderung nach rechts (Lohgartenweg – gegen die Fahrt­rich­tung der Einbahnstraße – Fahr­räder erlaubt) bis zum Hal­te­punkt Lohgarten.

Ganz in der Nähe lädt noch eine Oase zu einer Rast vor der Heimfahrt ein: Wenn wir ge­ra­de­aus der Otto-Schrimpff-Straße folgen, liegt links der Straße der Rother Stadt­park mit schönen Rast- und Spielmöglichkeiten. Danach in Rich­tung Bahn­hof zurück zum Bahnübergang.

Ab jetzt orientieren wir uns (mit Beschilderung) an den Gleisen der Gredl-Bahn und fahren immer daran ent­lang über die Rednitz, bis wir am Anton-Seitz-Weg nach rechts abbiegen, um zum Bahn­hof Roth zu kommen, dem Ziel unserer heutigen Tour.

Roth Bahn­hof
Rück­fahr­mög­lich­keiten

Oasen am Weg

Oasen am Weg

Rothsee

  • Seezentrum Polsdorf
    mit Spielplatz, Strandanlagen, Ein­kehr­mög­lich­keiten
  • Seezentrum Birkach
    mit großem Spielplatz, Strandanlagen, Ein­kehr­mög­lich­keiten
  • Seezentrum Heuberg
    mit großem Spielplatz, Strandanlagen, Ein­kehr­mög­lich­keiten
  • Umweltsta­ti­on Rothsee
    Viele An­ge­bote zum Spielen und Lernen! Öffn­ungs­zeiten beachten
  • Schleuse Eckersmühlen
    Be­su­cherplattform

Hilpoltstein

  • Erlebnisbauernhof Auhof
    Viele An­ge­bote mit großem Spielplatz und Ein­kehr­mög­lich­keit
  • Stadtweiher
    Rast- und Spielmöglichkeiten am Wasser
  • Spielplatz bei der Talstraße
    Sankt-Georgen-Weg 1

Hofstetten

  • Spielplatz und Ballspielplatz
    Hofstetten 23

Roth

  • Stadt­park mit Rast- und Spielmöglichkeiten
    Großer Spielplatz mit Klettermöglichkeiten und ein Walderlebnispfad (Spielund Lernwald).

Se­hens­wür­dig­keiten

Se­hens­wür­dig­keiten

Rothsee

Der Rothsee ist ebenso wie Brombach- und Alt­mühl­see in erster Linie ein was­ser­wirt­schaft­liches Projekt (Wasserspeicher). Die Bedeutung als Frei­zeit- und Erholungsraum war ein positiver Nebeneffekt. Über die aktuelle Situation informieren die In­ter­net­sei­ten des Zweck­ver­bands: http://www.rothsee.de/

Hilpoltstein

Mit über 1000-jähriger Stadtgeschichte gibt es auch heute noch viel zu sehen, was einen Eindruck von der Vergangenheit vermittelt. Wer sich also auch abseits unserer Route umsehen oder die Burgruine erklimmen möchte, erhält hier weitere In­for­ma­ti­onen mit einer Liste der Se­hens­wür­dig­keiten
http://www.hilpoltstein.de/sehenswuerdigkeiten/Stadt-Tour (mit Lageplan):
http://www.hilpoltstein.de/stadttour/

Roth (Fluss)

Die Roth ist ein Nebenfluss der Rednitz. Sie entspringt bei Stauf (Ortsteil von Thalmässing) und mündet nach ca. 24 km im Stadt­ge­biet von Roth in die Rednitz. Wir folgen ihrem Lauf von Hilpoltstein bis Roth.

Roth

Auch die Stadt Roth hat eine lange Geschichte, die bis in das Jahr 1060 zurückreicht. Sie ist die Kreisstadt des Land­kreises Roth (RH). Leider liegen viele der Se­hens­wür­dig­keiten so im Stadt­ge­biet verteilt, dass wir sie bei unserer Tour kaum wahrnehmen können. Wer sich darüber hinaus die Stadt genauer ansehen möchte, findet hier weitere In­for­ma­ti­onen rund um Frei­zeit und Tourismus: http://www.stadt-roth.de/index.php?id=179

Einkehren

Einkehren

Roth

Gast­haus Frankenstube (mit Bier­gar­ten)

Bahn­hof­stra­ße 45
Roth
Tel: 09171 2688

Rothsee

Seezentren Polsdorf, Birkach, Heuberg mit Gastronomie

Hilpoltstein

Zahl­reiche Einkehr- und Imbissmöglichkeiten nahe des Wegs (his­to­rische Alt­stadt) http://www.hilpoltstein.de/gastronomie/

Roth

Zahl­reiche Einkehr- und Imbissmöglichkeiten in der Stadt und nahe des Wegs.
Weitere In­for­ma­ti­onen: http://www.stadt-roth.de/index.php?id=154

Bitte informieren Sie sich in Ihrem eigenen Interesse vorab über die aktuellen Öffn­ungs­zeiten und Ruhe­tage. Korrekturen können an frei­zeit@vgn.de gemailt werden.

Tipps

Tipps

Alle anderen Oasensuche-Touren von 1-10 sind in unserem Ringbuch ausführlich beschrieben! PDF Download hier

Oasensuche Tour 1 - Kontrastprogramm
Un­ter­wegs im Nürn­berger Süden: Nürn­berg Eibach - Dutz­end­teich
Oasensuche Tour 2 - Pegnitz + Rednitz = Regnitz
Die Städteachse am Fluss: Nürn­berg - Fürth - Erlangen
Oasensuche Tour 3 - Zwischen den Kanälen
Ausflug ins Köhlerdorf Furth: Rednitzhembach - Nürn­berg Fischbach
Oasensuche Tour 5 - Mit Weitblick un­ter­wegs
Die Westwindtour: Hagenbüchach - Erlangen Eltersdorf
Oasensuche Tour 6 - Beste Aussichten
Un­ter­wegs im Land­kreis Fürth: Fürth Hbf. - Roßtal
Oasensuche Tour 7 - Karpfen und Kren
Un­ter­wegs im Karpfenland: Erlangen - Baiersdorf
Oasensuche Tour 8 - Farbenspiel
Un­ter­wegs im nördlichen Reichswald: Nürn­berg Ziegelstein - Lauf (Bhf. links der Pegnitz)
Oasensuche Tour 9 - Moritzbergblick
Zum Moritzberg und danach ins Pegnitztal: Winkelhaid - Ottensoos
Oasensuche Tour 10 - Geheimnisvolle Schwarzach
Von Altdorf zum Brückkanal und nach Feucht: Altdorf - Feucht

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